Der Mensch, das Gewohnheitstier

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Was meine ich damit? Schon beim früheren Einsatz am gleichen Ort in der Bank, ging ich abends immer die ca 15 Minuten zum Bahnhof zu Fuss. Weil mir der Bus abends zu voll war und er auch oft im Stau stecken blieb. Daran halte ich mich eisern und nehme nur bei starkem Regen und Wind den Bus. Dadurch realisierte ich auch, dass es bei uns gar nicht so oft richtig stark regnet, der erste positive Effekt. Der zweite ist natürlich die Bewegung, die tagsüber mit dem Hinterteil auf dem Bürostuhl ohnehin fehlt.

Dagegen morgens zu Fuss zu gehen hatte ich immer 1000 Ausreden. Im Winter war es mir zu gruselig, zu kalt und zu dunkel und im Frühjahr fand ich der Bus morgens stecke ja nie im Stau. Extrem voll ist der Bus auch morgens.

Irgendwann diesen Frühling traf ich aber morgens beim Aussteigen aus der S-Bahn meinen Test Manager. Der geht auch morgens zu Fuss und ich schloss mich ihm an. Und seither gehe ich auch morgens immer zu Fuss. Ich muss mich gar nicht überwinden, ich finde es normal.

Aufzüge meide ich nach Möglichkeit sowieso, da mein Büro im 5. Stock liegt, kommen täglich noch ein paar hundert Treppenstufen dazu.

Mein Fitness Armband zeigt auch, dass ich dadurch auf meine 10’000 Schritte täglich komme. Das ist doch was!

Ob ich es im Winter am Morgen wieder gruselig finden werde? Wohl eher nicht, es wird normal sein.

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