Pendlergeschichte

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Heute Abend wieder mal Dichtestress vom übelsten.
Anne trabte kurz vor 18.00 beim Bahnhof an um in die S-Bahn zu hüpfen. Rote Warnschrift an der elektronischen Tafel verhiess schon einmal nichts gutes.
Der Bahnsteig war so überfüllt, dass ich kaum von der Treppe etwas weiter zum vermeintlichen Zugende gehen konnte.
Na ja, ging dann in zeitlicher Hinsicht gut, der Zug kam mit nur 4 Minuten Verspätung.

Im Zug musste ich zwei Junge Asiaten bitten ihre Rucksäcke von den Sitzen zu nehmen, damit ich mich hinsetzen konnte.
Hm, als ich sass, bereute ich es..einer der zwei Herren stank zum Himmel.
Zum Glück stiegen sie bald aus.
Aber das Abteil füllte sich gleich und mir gegenüber setzte sich das lebende Mundgeruch Grauen hin.
Ein Mann, um die 40 telefonierte zwischen Zürich und Winterthur durchgehend und verströmte dabei seinen echt grässlichen Mundgeruch.
Anne sass 18 Minuten mit dem Kindle vor der Nase und dem Zeigefinger vor den Nasenlöchern da. Aufstehen und Platzwechseln ging nicht, im Gang standen die Leute Schulter an Schulter.
Als der Mann ausstieg, sagte Anne laut: „Was für eine Erleichterung!“ Die beiden Mitreisenden, welche mit ihr weiterfuhren grinsten breit…
Jetzt folgende Frage: Hätte ich dem Herrn sagen sollen er stinke grässlich aus dem Mund und solle ihn geschlossen halten?
Und wie wird das Gedränge ab nächster Woche, wennn die Universitäten wieder starten?
Gibt es Nasenklammern welche nützen? Wie sie aussehen ist mir langsam egal.

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