Wenig zahlen, alles wollen

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Ich hatte heute bei einem meiner Projekte ein Meilenstein Meeting. Da musste ich Excels, Reports, Powerpoints bis zum Abwinken erstellen. Alles in reservierten 40% meiner Kapazität  innerhalb von 10 Arbeitstagen seit welchen ich das Projekt übernommen habe.

Und was war die doofe Bemerkung des Architekten:“Warum ist das ganze Jahr noch nicht voraus-durchgeplant?“

Meine Antwort kam ohne zu überlegen fadengerade: „Weil ich das Projekt erst übernommen habe und zuerst mit dem Team den laufenden Sprint und den baldigen Release planen musste. Danach setzte ich mit dem Geldgeber zusammen um zu schauen was so im groben dieses Jahr kommen wird.                 Jetzt werde ich dies herunterbrechen auf die einzelnen Sprints. Passt euch dieses Vorgehen nicht?“

Zustimmendes Nicken in der Runde. Aber sie hätten halt schon gerne 200% meiner Leistung mit 40% des Geldes wie jetzt gehabt. Und einen halben Tag hatte ich ja genau in dem Projekt für die ungerechtfertigte Eskalation gebraucht.

Das können sie echt gerne Offshore suchen, das klappt ja im Moment eh so gut.

2 Gedanken zu “Wenig zahlen, alles wollen

  1. So ist das überall, sogar wenn man nur nen blöden Job hat.
    Leistung bis zum Umfallen, aber nur Mindestlohn zahlen, und das nur ungern und in D erst seit kurzem.
    Teilzeit – Gehalt, Vollzeit Engagement usw.

    Cool bleiben und nicht mehr geben, als die Gegenleistung wert ist.

    Gute Reaktion gehabt 🙂

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