Running gag

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Heute früh ratterte ich mit meinem Caddy voller Gerümpel (und auch meinem Equipment) fast heulend 150 Meter durch das Bürogebäude und dann noch mit dem Lift runter. Gelandet bin ich inmitten von Phillipinos, die herzlich sind und fröhlich schnattern. Eine absolut andere Welt als vorher. Lustigerweise sass unser Erstgeborener vor etwas mehr als einem Jahr während seinem Praktikum genau im gleichen Büro. Die Welt ist wirklich klein.

Ansonsten, geht es mir emotional beschissen. Mein anderes Projekt stirbt wahrscheinlich Ende April. Ich muss morgen dem Business Vertreter die frohe Botschaft überbringen. Und ich denke mir: „Don’t shoot the messenger“, denn ich kann echt nichts dafür, dass die nächste Geldtranche viel zu klein ist und bis Mai reichen muss. Das Geld reicht im besten Fall bin Ende April, dass heisst ab März die Leute runterfahren.

Der Wahnsinn trifft im Moment nicht nur mich, es ist rundherum ein Drama. Ich versuche einfach nicht viel nachzudenken, denn das Ganze macht echt keinen Sinn.

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