Stress, an die Decke gehen

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Ach, darum bin ich im Moment hier ruhig. Im BĂŒro hört man mich manchmal laut aufstöhnen, aber die Kollegen verstehen mich.

Vor allem die in der gleichen Rolle. Die Scheissemails die ich erhalte, zum kotzen. Und wenn man etwas wichtiges zurĂŒckschreibt, liest es der Absender, weil auch so im Stress nicht richtig und schreibt etwas falsches zurĂŒck…..

Und bei falschen Eskalationen, Anschuldigungen etc schreibe ich freundliche Emails, weil das alles nicht stimmt!!! Ich antworte freundlich, als mein Beweis spÀter, schön abgespeichert unter Evidenzen, Àtsch.

Und in einem Bereich setzte ich mich dafĂŒr ein, dass Ă€ltere Mitarbeiter aus der Schweiz oder auch dem Rest von Europa zum Zug kommen, es kostet zwar Nerven, aber echt, lieber als einen Jungen Inder mit wenig Berufserfahrung, der höchstens 2 Jahre bleiben kann. Dann schon lieber einen 56 jĂ€hrigen, der gerne bis 65 arbeitet.

Über die externe Firma kĂ€me der uns auch nicht teurer als der Inder, aber die externe Firma könnte dem Inder mehr Marge abziehen, darum kommen immer zuerst CV’s von denen. Heute kam dann so ein Idiotenemail, sie könnten mir keinen Inder liefern der Deutsch spreche, worauf ich nett antwortete, ein Mitarbeiter aus der Schweiz und Europa sei auch in Ordnung, BrĂŒll! Der Bereich geht auch nicht zum outsourcen, also bringt das mit dem Inder auch nichts, ausser Aufwand und ja, Gewinn fĂŒr die Vermittlerfirma.

 

 

 

 

15 Gedanken zu “Stress, an die Decke gehen

  1. Warum geht das ĂŒber eine Personalagentur? Könntet ihr das Personal nicht selbst einstellen und die VertrĂ€ge befristen? Ich meine, auch in der CH werden doch sicherlich 6 Monate Probezeit in den VertrĂ€gen stecken, vermute ich mal.

    Find ich hier ja auch albern. Allein schon 6 Monate Probezeit. Man weiß doch spĂ€testens nach einem Monat, ob der MA was kann oder nicht. Da wĂŒrden dann auch max. 2 Monate reichen …

    GefÀllt 1 Person

      • Personalagentur = Zeitarbeitsfirmen. Also so war es von mir gemeint. ZA-Firma ist der hier gebrĂ€uchliche Begriff dafĂŒr. Du bist bei denen fĂŒr ein Minigeld angestelt und die verdienen an deinem „Arbeitgeber“ (also dem, der dir letztlich die Arbeit gibt und dich angefordert hat) ein Heiden Geld. Meist verdienen die ZA-Firmen 50 % oder mehr an dir.

        Ist aber natĂŒrlich fĂŒr den Kunden einfacher. Der kann von heute auf morgen sagen „Will ich nicht mehr“ und schon bist du raus. Und natĂŒrlich gibt es dann auch in deinem Vertrag extrem kurze KĂŒndigungsfristen und diverse Klauseln, was passiert, wenn sie keine passende Stelle mehr fĂŒr dich haben.

        GefÀllt mir

      • Ja, aber die Firmen in den Banken ziehen etwa18-20% ab und es ist kein Minnigeld, wenn man selber gut verhandelt und weiss was hier ĂŒblich ist. Aber der Umgang ist hart, die erzĂ€hlen dir irgendwas und platzieren dich irgendwo. Aber eben mit gut Schmerzendgeld, drum lĂ€sst msn es dich gefallen.

        GefÀllt mir

      • Ah okay,
        evident hatte fĂŒr mich bisher die Bedeutung wie „unumstĂ¶ĂŸlich“ oder so. Von daher mußte ich glatt im Duden nachschlagen – die von dir gentutze Form kannte ich noch nicht.

        Und ja, solche Sachen sollte man auf jeden Fall aufbewahren. Ich wĂŒrde – da in solchen Dingen paranoid – wahrscheinlich immer ein Bakcup auf Stick anfertigen.

        GefÀllt 1 Person

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