Origami

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Origami kam mir heute in den Sinn. Denn  ich rege mich bei der Arbeit extrem auf, klebe an der Decke, es ist die Hölle.

Unser Spatz war im Gymnasium durch Pubertät und Hochbegabung zuerst ein Schüler, welcher die Lehrer nervte mit Hütchen nicht vom Kopf nehmen etc.

Irgendwann begriff das helle Köpfchen, dass dies ihm zu viel Ärger, Schularrest etc eintrug. Aber stinklangweilig war es ihm immer noch.

Er fand für sich die perfekte Lösung. Er begann Origami zu falten. Und in den verhassten Schulstunden, zum Beispiel Französisch, faltete der Spatz einen weissen Schwan nach dem anderen. Alle Klassenkameraden kriegten welche, einige Lehrer auch und ich versorgte das halbe Arbeitsteam mit schönen Schwänen.

Nur ganz wenige Lehrer fanden das ganz grässlich, konnten aber keinen Arrest verordnen.

Also der Spatz fand damals ein Ventil, aber ich? Ich bin zu wenig geschickt für Origami und Zeit hätte ich bei der Arbeit auch keine.

Der Spatz musste seit der Matura nie mehr Schwäne falten. Mit Semestern in Asien und Holland und jetzt dem PHD in der französischen Schweiz bekam sein Hirn genug Anregung 😉

11 Gedanken zu “Origami

      • kinder unlimited

        das ist meiner Meinung nach die einzige Idee, bei der Du weiterarbeiten kannst…..Du kannst auch meditieren oder sonst was machen, aber damit kann man nebenbei nicht weiterarbeiten…ich lach mich schlapp, dass Du eine Pokemonin bist 😉 Ich fange lieber gar nicht erst an, ich habe da meine Befürchtungen 😉

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      • Es wird schon langsam langweilig, aber das Eier ausbrüten heute beim Spaziergang war spannend, so von wegen was kommt da wohl raus….Meditieren na ja, so Dinge kann ich, aber im Moment regiert wirklich der Wahnsinn, dass kann man nicht weg entspannen.

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      • Kosten sparen, genau machen sie bei uns grad. Aber wie die Schildbürger. Die monthly runrate muss runter, drum werfen sie mir eine externe Mitarbeiterin raus, welche wir jetzt 4 Monate eingearbeitet haben. Und die 2 verbliebenen Mohikaner in der Domäne müssen jetzt strampeln wie blöd, denn ausliefern müssen wir gleichwohl soviel wie versprochen.

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  1. Also meine Meinung weiterhin, liebe Anne: nimm dir egal wie _immer_ eine Mittagspause. Und die möglichst weit weg vom Arbeitsplatz. Und da entspannst du dann.

    Und für akuten Ärger: einmal richtig, wirklich richtig aufregen. Und schimpfen. Und dann Haken dran – was dann im übertragenen Sinne sich bedeuten kann, das neue Problem zu akzeptieren und dafür nach einer Lösung zu suchen. Es kostet dich nur unnötig Energie (und Nerven ),wenn du dich weiterhin über das aufregst, was du weder verursacht hast noch beseitigen kannst.

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