Fahrendes Büro

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Heute Nachmittag sah ich während eines Meetings mit meinem Super Team ein, dass ich nicht darum herum komme, die 128 Seiten Erguss eines Mitarbeiters ausserhalb unseres Teams zu lesen, um wenigstens der Spur nach nachvollziehen zu können, an was meine Leute jetzt neu strampeln, kauen werden.
Aber wann liest sich so etwas? Im Büro auf dem Bildschirm? Nada, ginge bei mir nicht, ständige Störungen und sonstige Ablenkungen hätten das, zur never ending story gemacht. Und das liegt nicht drin.

Wann dann? Zu Hause auf dem Sofa? NEIN! Auf dem KLO??? Unbequem, darum…
Nahm ich heute einen direkten Zug nach Hause, der sogar 30 Minuten früher fuhr als mein üblicher Zug.
Da habe ich, im wirklich übervollen Zug, 45 Minuten völlig konzentriert, den ausgedruckten Erguss, gelesen, farblich markiert, Notizen auf dem Erguss und in meinem Heft angebracht.
Mir gegenüber sass, ein etwa 2 Jahrzehnte jüngerer Mann, der machte in etwa das Gleiche, also sehr konzentriert arbeiten im fahrenden Büro.
Die anderen 2 Männer im Abteil schauten in ihre Telefone bzw. verhielten sich ruhig. Und was der Rest der Passagiere trieb? Keine Ahnung, ich musste ja arbeiten 😉

Die Hälfte habe ich so schon geschafft, den Rest mache ich Morgen früh, oder Morgen Abend.

Und aufschgeschrieben wird die Arbeitszeit natürlich trotzdem, denn wo und wie ich arbeite ist egal, der Output zählt.

3 Gedanken zu “Fahrendes Büro

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