Knoten im Hirn

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Heute Mittag war ich bei der Arbeit konzentriert daran, ein englisches Template auszufüllen, als mein iPhone neben mir summte. Ein kurzer Blick darauf zeigte privater Anruf vom mobilen Telefon von meinem Vater.

Also machte ich mich auf Schweizer Deutsch gefasst und nahm das Telefon entgegen.

Aber NADA, nix mit Schweizer Deutsch, meine Tante war dran und sprach Französisch. Es hätte auch Chinesisch sein können, auf den Moment verstand ich null, nix, NADA. Dass es meine Tante war, habe ich sofort begriffen und auch dass sie Französisch sprach.

Als die liebe Tante Luft holte, tat ich das ebenso und teilte ihr dann, auf Französisch, mit ich hätte leider die ersten Sätze nicht verstanden, weil ich mit dem Hirn noch bei meiner Aufgabe gehangen sei.

Und jetzt verstand ich ihre Mitteilung wunderbar. Der Knopf hatte sich gelöst.

Sonderbar, denn zwischen Deutsch und Französisch kann ich problemlos hin und her wechseln, auch gerne gemischt, im Schlaf, im Kopfstand oder unter Wasser.

Und von Englisch auf Französisch oder Deutsch geht auch schnell, wenn auch nicht gerade im Schlaf oder Kopfstand.
Aber von Englisch, zu erwartetem Deutsch, was sich dann als Französisch herausstellte zu wechseln, das ging nur mit Mühe, bzw einem kurzfristigen Blackout 😉

Hätte ich die Caller ID nicht gesehen, hätte es den Knopf wohl nicht gegeben.

4 Gedanken zu “Knoten im Hirn

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