Hat Mittelgut geklappt

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Wenigstens morgens 30 Min später zum Zug. Und mittags mit einem lieben Ex Tischnachbarn von vor etwa 5 Jahren eine gute Stunde draussen gegessen und gequatscht.

Dann aber 2.5 Stunden Meetings mit Business und Hardware Partnern, Anne am online Protokoll schreiben, dann noch den Nachfolger im alten Job am Hals gehabt und helfen müssen, dann mit Rucksack zum Zug und auf der Heimfahrt noch wenigstens eines der beiden Protokolle überarbeitet. Das kann jetzt Morgen früh intern in den Review und dann rausgeschickt werden. Das andere hat auch Zeit bis am Freitag.

Meine neue Zugangskarte habe ich heute ignoriert, die braucht Aktivierungszirkus und darauf hatten weder ich, noch meine Tisch Nachbarn heute Lust und Zeit. Aber Morgen muss ich es leider machen, die temporäre Karte läuft ab und hoffen, dass es beim kleinen, geplanten Zirkus bleibt.

Und so waren es halt trotzdem mehr als die normale Arbeitszeit. Aber ein Projekt zu leiten, ist halt sehr selten ein 9 to 5 Job, das weiss ich. Und nur das grosse Projekt in der Ecke wo ich jetzt bin, wäre Schokolade gemütlich für jemanden wie mich. Also kann es nur besser werden.

WMDEDGT 09/18

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Frau Brüllen ruft am 5. jeden Monats, zum WMDEDGT* blogen auf.

Um 05:20 vom Wecker erwacht. Das mag ich im Gegensatz zur Frau Brüllen überhaupt nicht. Nun gut, ich wache meist höchstens nur 10-20 Minuten vor dem Wecker auf, Frau Brüllen viel früher. Zu Hause im dunkeln zum Zug. Noch nie kam mir das frühe dunkel werden, so komisch vor, wie dieses Jahr 😦

In Zürich holte ich mir am Bahnhof, bei meiner Bäckerei des Vertrauens, einen Latte und ging mit dem durch Zürich in Richtung Büro zuerst an etwa Hundert Meter Kabel entlang (2 Kabelrollen aneinandergehängt). Ganz am Schluss des langen Kabels wurde gerade damit begonnen, Hecken zu schneiden. Dabei habe ich etwas überraschendes festgestellt: Frisch geschnittene Hecke riecht nach Gras!

Dann bemerkte ich, dass die O-bikes, welche schon seit Monaten, verlassen an ein Geländer angelehnt rumstanden, heute tatsächlich endlich weg waren. Dafür stand dann, heute Abend, frech ein grünes Limebike Trottinett dort. Versteht ihr Deutschen das Wort? Oder ist es ein Schweizerdeutsches Wort?

Im Büro wunderte ich mich über eine Riesen Palette voller Milch Packungen in unserer kleinen Küchenecke. Will unser Arbeitgeber uns da etwas sagen? Oder hat sich der Besteller bei den Zahlen verhauen? Abends waren es noch etwa 24*24 Liter Milch. Der Rest verteilte sich bereits irgendwie durchs Haus oder in die Mägen der Angestellten.

Dann konzentriert gearbeitet, bis zwischen den Schulterblättern eine fiese Verspannung aufzog, welche 3 mal Suche nach einem leeren Sitzungszimmer und in demselben 2 Sätze Liegestützen gegen die Wand benötigte um die Muskulatur zu entspannen. Ich bin selber Schuld, ich kann echt abends, etwas öfters zu Hause trainieren.

Und, na ja, der Spruch meines früheren Hausarztes, welcher sagte, ich hätte bei Stress die Schultern an den Ohren, trifft schon seit 30 Jahren voll ins Schwarze.

Dann wieder Arbeit, etwas mit dem Tisch Nachbarn rumblödeln,dabei mein Telefon System abgeschossen und vergessen es wieder hoch zufahren. Daher so ohne Chat und Telefon Störung konzentriert gearbeitet.

Später das Projekt Status Meeting mit dem Projektteam und daran anschliessend, ein paar Abklärung emails rausjagen. Und die im Meeting online mitgeschriebenen Minutes überarbeiten. Die werden Morgen früh rausgeschickt.

Und dann, lehnte ich mich zum Business Analysten rechts von mir, weil er mich auf eine sehr interessante technische Spezifikation hinwies, welche er ausgegraben hatte. Gemeinsam krochen wir durchs Dokument. Und es hat viel erhellt, auch wenn wir Banausen nicht alles verstanden haben..

Kaum lehnte ich nicht mehr zum Kollegen rüber, beugte sich von der anderen Seite, der Solution Head, zum Bildschirm mit dem Dokument und dem Kollegen.

Ich schaue mir das Dokument Morgen früh nochmals, in Ruhe und alleine an. Ohne den Hängegeist zu spielen 😉

Dann nach Hause, Essen, Abwaschen, Blogen, etwas mit der Wäsche spielen, Yogatasche für Morgen packen und ein paar Liegestützen machen. Mehr ist „noch“ nicht geplant.

Man liest sich, Eure Anne

*Was machst du eigentlich den gazen Tag

Wie letzten Sommer aber

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Die alte Position hat sich mit neuen Mandatory Übungen und Ferienanwesenheiten auf 120% entwickelt, statt der 50. Und das Projekt ist etwa bei 50.

Und denen mit den 120% ist es egal, auch die welche von der Überlastung wissen, wollen trotzdem alles sofort und wie vorher.

Aber, jetzt ist fertig lustig.

Morgen arbeite ich noch ein wenig, dann gehts ab in die Berge. Bis Sonntag Abend.

Und von nächster Woche an, hänge ich Linienmässig bei den neuen 50% und die 120% werde ich ab da beim vorherigen Chef priorisieren lassen. Der ist zwar nett, aber seit ich mich abwerben liess, lässt er es mich ausbaden.

Auch wenn dies von mir Zeit für die Auflistung der Tasks braucht, ich werde es machen, er kann dann entscheiden was Priorität hat und ich verweise jede Diskussion, kommentarlos an ihn weiter. Die Liste mit den wichtigsten Punkten werde ich Morgen schon vorbereiten.

Das wird ein Theater geben, aber egal, irgendwann ist Ende Gelände.

Ach ja Pendeln

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Es snd Sommerferien, die Züge waren letzten Freitag schon halb leer. Also logisch dachte ich, dann könnte ich heute auch den Umsteigezug nehmen, damit ich morgens etwas länger liegen bleiben kann.

Hm, als ich in der Stadt zwischen den 7 Hügeln die Treppe runterkam, traf mich fast der Schlag. So viele Leute wie noch nie, warteten auf die S12. Irgend einen Entlastungszug, sparen sie jetzt wegen der Bauarbeiten offenbar ein. Mist, Ellbogen raus und Sitzplatz erkämpft, aber trotzdem, ausserhalb der Komfortzone und meine Logik hat voll versagt.

Aspirin heute bis jetzt 0 😉 Und damit es so bleibt, meditiere ich jetzt im stehenden Zug, denn 🚧

Es bleibt spannend

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2 mal mit der 0800xxx Nummer telefoniert. Alle Details runtergebetet, die Karten Nummer und anderes diktiert.

Das stand ja alles in der e-banking Nachricht, aber die sind ja nicht zuständig, grumpf..

Auf jeden Fall finden die das auch ungeheuerlich und suchen wo das Geld was mir abgezogen wurde hinfloss, denn auf der Kaffeekarte ist es ja offensichtlich nicht. Und mein Team kennt jetzt die Geschichte auch. Denn wenn mein Arbeitgeber, so was mit meinem Geld verbockt, dann melde ich das während der Arbeitszeit (Hotline geht ja auch nur zu wenigen Stunden tagsüber) über das Computer Telefonsystem und nicht verschämt mit mobile Phone aus einem leeren Sitzungszimmer.

Und ansonsten Rekord, heute weniger als 9 Stunden gearbeitet.

55 Stunden Regel

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Zum Glück gibt es die. Also die Höchstgrenze an Arbeitsstunden, pro Woche.

Die ist bei uns 55 und ich schrammte diese Woche sehr, sehr nah, daran vorbei.

Und da dies eh schon viel ist, betrüge ich mich da um gar keinen Fall. Der letzte Sommer war mir da eine Lehre😥. Obschon da absolut mehr Druck herrschte als jetzt. Also ich bin meilenweit von dem Stress von damals entfernt. So viele Stunden hatte ich da oft auch, aber ich schrieb sie nicht auf….Und zu den Arbeitsstunden kommen jeden Tag noch 2 Stunden Reisezeit. Und im Moment bin ich jeden Tag im Büro.

Auch, die Total Anzahl Überstunden, wo das System den Vorgesetzten meines Vorgesetzten informiert, ist schon bedrohlich nah.

Beim noch aktuellen, sehr hoch angesiedelten Chef, wäre dies dann wohl der IT Chef der Bank, der das email wohl gar nicht sieht, weil es ein Lakaie von ihm wegklicken wird, hoffe ich mal. Falls der nachfragt, sage ich ihm gerne, welche Mist mich am meisten Zeit kostet 😉 Also, netter formuliert.

Nochmals 20 Stunden darüber, generiert das System eine  Email ans HR, also werden dann aus Polen Emails kommen, mit der Frage warum ich so viele Überstunden hätte. Die klicke ich dann weg, die helfen nicht.

Aber sonst, nehme ich die Überstunden gelassen in Kauf. Ich wollte ja wechseln und das Alte habe ich halt auch noch an der Backe. Und dafür musste ich gestern verdammt viel erledigen.

Mindestens die nächsten 2 Wochen wird es so weitergehen, denn ich Vertrete Ferienabwesende Kollegen. Das könnte noch zu lustigen Priorisierungseskalationen kommen. Aber die haben mich auch Vertreten, also steht denen das zu!

Aber danach, werde ich Kompensationen eingeben und die Stunden möglichst runterbringen, dann sollten sich auch die System generierten Emails wieder beruhigen.