# WMDEDGT 10/18 und Annes Ferienticker 10 :-)

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Frau Brüllen fragt heute, was macht du eigentlich den ganzen Tag und ruft zum Tagebuch Blogen auf.

Homeoffice, finde ich Freitags zwar etwas doof, aber weil ich mich im Moment von den 4 Monaten mit 150% Pensum in 120% Zeit reingedrückt, ziemlich erschlagen fühle, gönnte ich mir den Homeoffice Tag zu Hause.

Ich habe gut geschlafen, im Bett gemütlich Kaffee getrunken und ewig Zeitung gelesen, dann irgendwann nach 7 bin ich unter die Dusche gehüpft,  habe bequeme Kleider übergezogen und mich dann hinter den Laptop geklemmt.

Und zuerst arbeitete ich ganz glücklich „Nur“ für das Grosse Projekt, welches bis letzte Woche, mehr oder weniger als Hobby nebenher lief.

Da baute ich dann schon mal flink einen Mist ein, aber man hat ja aufmerksame Leser. Ich hatte einen Request in einem Tool erfasst, welcher über mehrere Tabs geht und zwischen den Tabs, muss man UNBEDINGT speichern, sonst verliert man die Eingaben, das ist ein neues Tool und dann so ein Mist. Ich hatte den Request, aus einem bestehenden geklont, dann als Draft gespeichert, für später und dem Team schon mal einen Print davon geschickt, damit jene, welche dies dann brauchen, schon mal vor informiert sind.

Na ja, das Email wurde aufmerksam gelesen, 2 von 5 Empfängern schrieben zurück, da stünde noch was vom alten Request drin…Ich bedankte mich nett, denn eben, aufmerksame Reviewer sind Gold wert, nicht? Vielleicht hätte ich es auch noch bemerkt, ich muss das Ding erst in 2 Wochen richtig scharf schalten.

Die Mittagspause habe ich mit Menueplanung und Einkaufszettel fürs Wochenende und einem Eiweissshake verbracht. Nachmittags nervte mein Nachfolger im alten Job, der hat bei den ersten 4 Handover Sessions auf seinem Computer rumgespielt, gechattet oder weiss der Geier was, zugehört hat er auf jeden Fall nicht richtig. Darauf begann ich eine Dokumentflut und Zusammenfassungen davon in die übergebenen Shared Drives zu legen, mit Annchens Typischen Excel Übersichten, Onepagern.  Welche ich immer mit mir rumschleppe, im Büro.So hat er wenigstens alles schriftlich.

Erst während der 5. Übergabe Session, sass er mit geradem Rücken und einem Schreibblock aufmerksam vor mir.

Nun gut, jetzt ist alles übergeben und ich helfe nur noch im Hintergrund aus, wenn er Fragen hat. Aber irgendwie, ach ich weiss nicht, egal, der wird es schon noch packen.

Auf jeden Fall, beendete ich die Arbeit heute recht früh und düste dann mit Männe  ins fast leere Einkaufszentrum zum Einkaufen.

Danach schaute ich nochmals kurz ins Geschäftsemail und da fiel ich vor Schreck fast vom Stuhl. Ich habe, im ganzen zu viel Arbeit Stress, etwas im alten Job übersehen, dann zwar noch gewarnt da wäre evtl noch etwas, aber niemand reagierte und heute war mir klar was es ist. Das gab dann nochmals eine Stunde Arbeit von meiner Seite und ich hoffe mal, die die da noch etwas retten können, arbeiten in ihrer Zeitzone heute hoffentlich noch und konnten das noch machen, oder sie kommen am Montag noch dazu.

Denn sonst, aber Mist, dann schicke ich die Beschwerde an meinen Ex Chef. Denn er gab mich die 50% fürs grosse Projekt frei, nahm mir aber keine der alten 100 % ab, daher leite ich sehr gerne, jede Beschwerde an ihn weiter.

Jetzt ist aber Wochenende, Morgen zeigen wir die Papi Wohnung einem interessierten Paar, welches früher schon dort im Quartier lebte, dann in eine andere Stadt zog und jetzt gerne zurückkäme. Und jemand, der die Wohnung für seine Tochter kaufen möchte, hat mich heute auch endlich erreicht und weil er im Moment im Ausland ist, will er jetzt nachfragen, ob seine Tochter nächste Woche abends mal die Wohnung anschauen könnte. Denn das nächste Wochenende wollen wir evtl nochmals in die Berge und dann sind bald Ferien. Idealerweise hätten während unserer Ferien, dann ein oder 2 Interessenten Zeit, die Finanzierung des Kaufes, mit ihrer Bank abzusprechen. Dann ginge das ganz prächtig auf. Falls nicht, geht es danach halt weiter.

Und gerne starte ich heute auch meinen Ferienticker, welcher ab heute, wochentags untergezählt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hat Mittelgut geklappt

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Wenigstens morgens 30 Min später zum Zug. Und mittags mit einem lieben Ex Tischnachbarn von vor etwa 5 Jahren eine gute Stunde draussen gegessen und gequatscht.

Dann aber 2.5 Stunden Meetings mit Business und Hardware Partnern, Anne am online Protokoll schreiben, dann noch den Nachfolger im alten Job am Hals gehabt und helfen müssen, dann mit Rucksack zum Zug und auf der Heimfahrt noch wenigstens eines der beiden Protokolle überarbeitet. Das kann jetzt Morgen früh intern in den Review und dann rausgeschickt werden. Das andere hat auch Zeit bis am Freitag.

Meine neue Zugangskarte habe ich heute ignoriert, die braucht Aktivierungszirkus und darauf hatten weder ich, noch meine Tisch Nachbarn heute Lust und Zeit. Aber Morgen muss ich es leider machen, die temporäre Karte läuft ab und hoffen, dass es beim kleinen, geplanten Zirkus bleibt.

Und so waren es halt trotzdem mehr als die normale Arbeitszeit. Aber ein Projekt zu leiten, ist halt sehr selten ein 9 to 5 Job, das weiss ich. Und nur das grosse Projekt in der Ecke wo ich jetzt bin, wäre Schokolade gemütlich für jemanden wie mich. Also kann es nur besser werden.

WMDEDGT 09/18

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Frau Brüllen ruft am 5. jeden Monats, zum WMDEDGT* blogen auf.

Um 05:20 vom Wecker erwacht. Das mag ich im Gegensatz zur Frau Brüllen überhaupt nicht. Nun gut, ich wache meist höchstens nur 10-20 Minuten vor dem Wecker auf, Frau Brüllen viel früher. Zu Hause im dunkeln zum Zug. Noch nie kam mir das frühe dunkel werden, so komisch vor, wie dieses Jahr 😦

In Zürich holte ich mir am Bahnhof, bei meiner Bäckerei des Vertrauens, einen Latte und ging mit dem durch Zürich in Richtung Büro zuerst an etwa Hundert Meter Kabel entlang (2 Kabelrollen aneinandergehängt). Ganz am Schluss des langen Kabels wurde gerade damit begonnen, Hecken zu schneiden. Dabei habe ich etwas überraschendes festgestellt: Frisch geschnittene Hecke riecht nach Gras!

Dann bemerkte ich, dass die O-bikes, welche schon seit Monaten, verlassen an ein Geländer angelehnt rumstanden, heute tatsächlich endlich weg waren. Dafür stand dann, heute Abend, frech ein grünes Limebike Trottinett dort. Versteht ihr Deutschen das Wort? Oder ist es ein Schweizerdeutsches Wort?

Im Büro wunderte ich mich über eine Riesen Palette voller Milch Packungen in unserer kleinen Küchenecke. Will unser Arbeitgeber uns da etwas sagen? Oder hat sich der Besteller bei den Zahlen verhauen? Abends waren es noch etwa 24*24 Liter Milch. Der Rest verteilte sich bereits irgendwie durchs Haus oder in die Mägen der Angestellten.

Dann konzentriert gearbeitet, bis zwischen den Schulterblättern eine fiese Verspannung aufzog, welche 3 mal Suche nach einem leeren Sitzungszimmer und in demselben 2 Sätze Liegestützen gegen die Wand benötigte um die Muskulatur zu entspannen. Ich bin selber Schuld, ich kann echt abends, etwas öfters zu Hause trainieren.

Und, na ja, der Spruch meines früheren Hausarztes, welcher sagte, ich hätte bei Stress die Schultern an den Ohren, trifft schon seit 30 Jahren voll ins Schwarze.

Dann wieder Arbeit, etwas mit dem Tisch Nachbarn rumblödeln,dabei mein Telefon System abgeschossen und vergessen es wieder hoch zufahren. Daher so ohne Chat und Telefon Störung konzentriert gearbeitet.

Später das Projekt Status Meeting mit dem Projektteam und daran anschliessend, ein paar Abklärung emails rausjagen. Und die im Meeting online mitgeschriebenen Minutes überarbeiten. Die werden Morgen früh rausgeschickt.

Und dann, lehnte ich mich zum Business Analysten rechts von mir, weil er mich auf eine sehr interessante technische Spezifikation hinwies, welche er ausgegraben hatte. Gemeinsam krochen wir durchs Dokument. Und es hat viel erhellt, auch wenn wir Banausen nicht alles verstanden haben..

Kaum lehnte ich nicht mehr zum Kollegen rüber, beugte sich von der anderen Seite, der Solution Head, zum Bildschirm mit dem Dokument und dem Kollegen.

Ich schaue mir das Dokument Morgen früh nochmals, in Ruhe und alleine an. Ohne den Hängegeist zu spielen 😉

Dann nach Hause, Essen, Abwaschen, Blogen, etwas mit der Wäsche spielen, Yogatasche für Morgen packen und ein paar Liegestützen machen. Mehr ist „noch“ nicht geplant.

Man liest sich, Eure Anne

*Was machst du eigentlich den gazen Tag

Wie letzten Sommer aber

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Die alte Position hat sich mit neuen Mandatory Übungen und Ferienanwesenheiten auf 120% entwickelt, statt der 50. Und das Projekt ist etwa bei 50.

Und denen mit den 120% ist es egal, auch die welche von der Überlastung wissen, wollen trotzdem alles sofort und wie vorher.

Aber, jetzt ist fertig lustig.

Morgen arbeite ich noch ein wenig, dann gehts ab in die Berge. Bis Sonntag Abend.

Und von nächster Woche an, hänge ich Linienmässig bei den neuen 50% und die 120% werde ich ab da beim vorherigen Chef priorisieren lassen. Der ist zwar nett, aber seit ich mich abwerben liess, lässt er es mich ausbaden.

Auch wenn dies von mir Zeit für die Auflistung der Tasks braucht, ich werde es machen, er kann dann entscheiden was Priorität hat und ich verweise jede Diskussion, kommentarlos an ihn weiter. Die Liste mit den wichtigsten Punkten werde ich Morgen schon vorbereiten.

Das wird ein Theater geben, aber egal, irgendwann ist Ende Gelände.

Ach ja Pendeln

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Es snd Sommerferien, die Züge waren letzten Freitag schon halb leer. Also logisch dachte ich, dann könnte ich heute auch den Umsteigezug nehmen, damit ich morgens etwas länger liegen bleiben kann.

Hm, als ich in der Stadt zwischen den 7 Hügeln die Treppe runterkam, traf mich fast der Schlag. So viele Leute wie noch nie, warteten auf die S12. Irgend einen Entlastungszug, sparen sie jetzt wegen der Bauarbeiten offenbar ein. Mist, Ellbogen raus und Sitzplatz erkämpft, aber trotzdem, ausserhalb der Komfortzone und meine Logik hat voll versagt.

Aspirin heute bis jetzt 0 😉 Und damit es so bleibt, meditiere ich jetzt im stehenden Zug, denn 🚧

Es bleibt spannend

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2 mal mit der 0800xxx Nummer telefoniert. Alle Details runtergebetet, die Karten Nummer und anderes diktiert.

Das stand ja alles in der e-banking Nachricht, aber die sind ja nicht zuständig, grumpf..

Auf jeden Fall finden die das auch ungeheuerlich und suchen wo das Geld was mir abgezogen wurde hinfloss, denn auf der Kaffeekarte ist es ja offensichtlich nicht. Und mein Team kennt jetzt die Geschichte auch. Denn wenn mein Arbeitgeber, so was mit meinem Geld verbockt, dann melde ich das während der Arbeitszeit (Hotline geht ja auch nur zu wenigen Stunden tagsüber) über das Computer Telefonsystem und nicht verschämt mit mobile Phone aus einem leeren Sitzungszimmer.

Und ansonsten Rekord, heute weniger als 9 Stunden gearbeitet.