Singende Emails, Methodik

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Es gibt Leute, denen schreibe ich per email, dass sie bitte die Finger von xy lassen sollen, dopple im Daily Standup nochmals mündlich nach und was machen sie? Testen an einer Applikation rum, wo der Release abgebrochen wurde und belästigen den überlasteten Entwickler mit nicht existierenden Fehlern. Das nervt ihn und mich.

Ich gebe dem Business den Auftrag, ein Problem als xy zu erfassen, damit wir es lösen können. Einen Monat später merke ich per Zufall, dass es nicht erfasst wurde. Und so geht es im Moment am Laufmeter.

Ich werde ab sofort jede Woche einen Termin in den Kalender hängen, in welchen ich alle Emails reinziehe, auf welche ich Antwort brauche. Mal schauen ob das nützt und wie viele es pro Woche wirklich sind.

Das wird interessant. Und wenn das nichts nützt werde ich wirklich mal singende Botschaften hinterlassen 😉

Pokerface, Stimmung

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Schon im alten Winning Team, hatte ich als Projektleiterin einen breiten Rücken. Mit dem schützte ich das Team und federte möglichst alles von ihnen ab. Sie sollten sich sorglos um die Implementierung der Anforderungen kümmern können.

Nun gut, heute profitierte ein neues Team davon. Ich erhielt heute zwar schlechte Nachrichten in Bezug aufs Budget. Zu 90% müssen wir das Projekt stoppen. Das Team weiss nichts davon, wir haben die Wochenziele festgelegt und das bleibt so, bis endlich der Management Entscheid kommt.

Dafür bin ich bezahlt, unter anderem.

Dass es mir manchmal trotzdem verdammt schwer fällt, lest ihr hier zu oft. Ist aktuell gerade so 😢

Langsam reicht es….

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Wieder Baustellen Kletterei. Und auch wenn ich das Fahrrad für den Umweg nehmen würde, dann müsste ich das Fahrrad wohl die ersten 100 Meter schieben.

Ansonsten heute bei der Arbeit erlebt, wo ich echt fassungslos zuschaute, mit hunderten Kollegen und völlig überlasteten Servern. Bei uns gibt es im Ernst hunderte Mitarbeiter mit seeehr tiefem IQ, anders kann ich mir das nicht erklären.

Nun gut, Wochenende und am Montag wohl nochmals hunderte Emails löschen.

So wie der Tag begann, ging er weiter 😥

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Die Baustelle vor unserem Haus hatte sich über Nacht, bzw während meinem Homeoffice Tag böse gegen mich verschworen. Mein direkter Weg zum Bahnhof war zugesperrt, für den Umweg reichte die Zeit nicht. Also musste ich auf allen vieren unter durch kriechen, zum Gaudi von Männe welcher den späteren Bus nahm und mir zuschaute.

Im Büro dann so unmotiviert, dass ich mir in der Cafeteria einen Latte und ein Müesli holte. Das hätte dann in der Eingansschleuse fast zum Super Gau geführt, weil die 2 mal pipste und sich nicht bewegte. Das heisst eigentlich Lesefehler, ich machte einen Schritt zurück und genau da drehte die Tür. Nun gut, ich mein Latte und das Müesli kamen mit einem Sprung knapp ohne Schweinerei durch die Tür. Aber mein Schreckenschrei führte zu einem verwunderten Blick des Chef hoch 4. Aber egal, den kenne ich ja von früher vom sehen sehr gut😉

Dann nachmittags ein Hohes Tier Meeting*, wegen dem Projekt wo ich einen vertrete. Der sagte ich müsste nur die Standups leiten und 2 Schätzungen weitertreiben.

Dass bis Ende Juli eine Feinplanung und Overall Schätzung abgemacht war, davon sagte er nichts. Nun gut, ich habe ja nur mit dem 5 Projekte** da kann ich easy skalieren. Trotzdem muss ich liefern, aber ich werde für den Kollegen fiese Tasks einplanen 😊

Es bleibt spannend 😉

* Kaffeesauerei wäre da super schlecht gewesen

* * Das eine grosse Projekt ist am auslaufen, eines von ausserhalb im e- banking und aufwändig, 2 im eigenen Bereich mit Lifecycle Migrationen, leider an Komponenten die sehr wichtig für die Bank sind, beide theoretisch im Test, wobei bei einer das Testing immer noch blockiert ist. Da steht ein replanning an, mit Anpassungen in x Systemen.

Träumerin

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Ich habe erstaunlich gut geschlafen, sogar etwas verschlafen. Um etwa 03:00 träumte ich, mein Wecker habe eben gebimmelt und ich sollte aufstehen, bis ich merkte, dass es noch mehr als 2 Stunden zum Wecker geht.

Als dann mein Wecker tatsächlich losging, dachte ich, es sei wieder ein Traum. War es nicht😉

Und Männe welcher immer noch unterm Dach und nicht unten bei mir schlief, liess mich schlafen weil er dachte ich sei heute im Home Office. War ich nicht, aber ich wachte kurz vor 6 Uhr auf und nahm gemütlich eine spätere S-Bahn.

Den ganzen Tag fleissig nur Projekt Arbeit gemacht, bei Fragen der Kollegen, wegen dem Prozess Chaos nur mit den Schultern gezuckt und gemurmelt, abwarten. Ich habe, dank Sommerzeit und Vertretung eines Kollegen sowieso genug zu tun.

Die Schultern an den Ohren

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Die vergangene Woche war irgendwie verkorkt.

Papi Trauer kam wieder mal hoch, als ich auf dem Mobile seine gespeicherten Nummern sah, per Zufall. Ich habe sie dann alle gelöscht, auch seine gefühlt Dutzend Prepaid Nummern des letzten Jahrzehnts. Ich kann ihn ja wirklich nicht mehr anrufen, aber das löschen der Nummer zerriss mich fast.

Arbeit hatte ich auch mehr als genug und irgendwie war irgendwie Kinder Garten ausgebrochen. Alle wollten an der Hand genommen und alles erklärt bekommen von mir. Anne der Erklärbär.

Dann auch mal wieder mit Männe gezankt um echt nur Bullshit.

Darum gings gestern gegen Abend, ab in die Berge.

Das alles hat mir die Schultern hoch Schiessen lassen, heute früh war der Nacken steif und verspannt.

Eine Runde Yoga, eine “ kleine Hochgebirgs Spazierrunde“, den Hühnern zuschauen, auswärts lecker Mittagessen half schon etwas. Jetzt noch eine Runde Mittagsschlaf, dann sollte es gut sein 😉

Man liest sich

Es gibt soooo Tage

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Wo ich am Abend finde ich sei bei der Arbeit nicht produktiv gewesen.

Nur 60 wirklich wichtige Emails, nur etwa 3 Stunden Meetings.

Grmpf, dabei habe ich natürlich Dinge genau angeschaut und abgeklärt von Pontius zu Pilatus gerannt. Und ein internes Training auf Anhieb mit 100% bestanden. Und mich x mal ansprechen, anrufen, ablenken lassen.

Ausserdem einen sehr hohen und weit herum respektierten Business Owner endlich mal wieder gesehen, dann kurz mit ihm hinter dem Rücken eines anderen IT Kollegen, ein Grinsen ausgetauscht, weil der andere sich nicht bewusst war wie mächtig der Business Kollege war und sich im übertragenen Sinn, wie ein Kleinkind auf dem Boden warf.

Eine lange Mittagspause hatte ich auch und keinem langen Tag, aber trotzdem gnignigni.