Geräumt

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Anstatt erst nachmittags begannen wir schon heute Morgen im Büro Kästen auszuräumen. Und weil wir darin uralte Ordner fanden, wurde es interessant.

So ums Jahr 2000, da druckte man in der IT noch wichtige Emails zu Projekten aus und legte sie sehr säuberlich in Ordnern ab. Das wäre mit ausräumen und das Papier in den Schredder Behälter fix gegangen. Aber in etlichen Ordnern waren Test Debitkarten, E- Banking Zugänge etc ebenfalls sehr sorgfältig abgelegt. Und die lauteten auf normale Namen. Das ist heute ein absolutes no go. Heute darf alles nur Test a, Test B an Teststrasse C heissen. Also durften diese Karten auf keinen Fall in den Abfall. Wir suchten sie akribisch raus und packten sie weg. Jetzt sind sie beim Vorgesetzten eingesperrt. Meine Idee, sie mit Schleife unserem Business zu schenken fand keinen Anklang, dabei ist heute doch Valentins Tag 😉

Nun gut, die Kollegen welche den Partyschrank aufräumten verkündeten, dass wir nie mehr Zahnstocher kaufen dürfen und es auch für mehrere Sommer mit vielen Grillevents genügend Plastikteller und Besteck hat.

Zu Hause käme da noch viel mehr zum Vorschein. Wir leben seit 28 Jahren in unserem Haus. Auch wenn man kein Messie ist, sammelt sich viel zu viel an.

Summer in the City?

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Es fühlte sich echt fast so an. Ab Mittag war es sonnig und etwa 15 Grad.

Im Büro war die Stimmung fröhlich und ich sprach auch wieder mal mehr als 2-3 Sätze mit einer Frau (beim Essen in der Kantine mit einer Arbeits Kollegin von früher). Das tat echt gut!!!

Als ich und ein Kollege später am gehen waren, flogen Sprüche auf Schweizer Deutsch in Richtung eines jungen Kollegen aus dem Osten. Als er nur erstaunt aus der Wäsche schaute folgte:“ No Sex, no Drugs, no Alcohol“, da ging aber Anne dazwischen:

“ Sex is allowed, if you use protection“ 😉 Brüllendes Lachen hallte darauf durchs Grossraumbüro.

Das werde ich wohl noch lange hören, aber das stimmt doch! Sex ist keine Droge und durchaus erlaubt 😊.

Danach war ich früh am Bahnhof, holte mir einen Latte und hörte noch ein paar Minuten einem Strassen Musiker zu. Da war ich nicht die Einzige. Um mich rum standen wippende, gut gelaunte Menschen.

Man liest sich

Ungewohnt und 3!

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Ich bewege mich gerne und auch bei der Arbeit lasse ich meinen Tisch oft in die Stehtisch Position hochgehen.

Aber so ziemlich ruhig und lange rumstehen und nur wenige Schritte gehen, das bin ich mir nicht gewohnt.

Heute nach 3.5 Stunden rumstehen und Testen, war ich echt froh mich zum Essen hinzusetzen und bedient zu werden. Und das Essen war super lecker!!! Und danach wurde nochmals rumgestanden.

Ausserdem habe ich sehr viel gelernt, liebe, gute Arbeitskollegen aus anderen Banken und Zuliefer Firmen wieder getroffen und viel gelacht 😉.

Das tat echt mal wieder gut.

Ausserdem trudelte tagsüber so viel Arbeit rein, dass sehr viel erst im 2020 erledigt werden kann.

Ein gutes Gespräch mit unserem Business Vertreter, welcher auch genau so ein Pflichtbewusster Mensch wie ich ist, hat mir nochmals die Augen geöffnet. Ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren und nicht alle Feuer löschen 😉. Er ist auch daran das zu lernen.

Man liest sich

Wenigstens Wertschätzung

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Ich informierte heute früh die Linie wegen der SAD und den Überstunden. Dann auch den Architekten wegen dem Meilenstein. Beide sind empört dass ich das machen muss, aber froh, dass es gemacht wird.

Und ich habe heute sehr viel davon geschafft. Und meine Business Analyse hat einen neuen Defekt Type aufgezeigt, sehr hilfreich heute im Call mit dem Business. Jetzt wird das Problem endlich von allen Seiten angeschaut.

Morgen habe ich fast den ganzen Tag Zeit für meine richtige Arbeit, das passt. Und im Büro ist es Freitags immer fröhlicher als an den anderen Tagen 😉

Und die Überstunden werden ich Kompensieren, auszahlen lasse ich nichts. Es gibt dann einfach 3 Wochen Weihnachtsferien 😉

Pokerface, Stimmung

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Schon im alten Winning Team, hatte ich als Projektleiterin einen breiten Rücken. Mit dem schützte ich das Team und federte möglichst alles von ihnen ab. Sie sollten sich sorglos um die Implementierung der Anforderungen kümmern können.

Nun gut, heute profitierte ein neues Team davon. Ich erhielt heute zwar schlechte Nachrichten in Bezug aufs Budget. Zu 90% müssen wir das Projekt stoppen. Das Team weiss nichts davon, wir haben die Wochenziele festgelegt und das bleibt so, bis endlich der Management Entscheid kommt.

Dafür bin ich bezahlt, unter anderem.

Dass es mir manchmal trotzdem verdammt schwer fällt, lest ihr hier zu oft. Ist aktuell gerade so 😢

Die Schultern an den Ohren

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Die vergangene Woche war irgendwie verkorkt.

Papi Trauer kam wieder mal hoch, als ich auf dem Mobile seine gespeicherten Nummern sah, per Zufall. Ich habe sie dann alle gelöscht, auch seine gefühlt Dutzend Prepaid Nummern des letzten Jahrzehnts. Ich kann ihn ja wirklich nicht mehr anrufen, aber das löschen der Nummer zerriss mich fast.

Arbeit hatte ich auch mehr als genug und irgendwie war irgendwie Kinder Garten ausgebrochen. Alle wollten an der Hand genommen und alles erklärt bekommen von mir. Anne der Erklärbär.

Dann auch mal wieder mit Männe gezankt um echt nur Bullshit.

Darum gings gestern gegen Abend, ab in die Berge.

Das alles hat mir die Schultern hoch Schiessen lassen, heute früh war der Nacken steif und verspannt.

Eine Runde Yoga, eine “ kleine Hochgebirgs Spazierrunde“, den Hühnern zuschauen, auswärts lecker Mittagessen half schon etwas. Jetzt noch eine Runde Mittagsschlaf, dann sollte es gut sein 😉

Man liest sich

Empfindliches Riechorgan

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Ich sass heute seeehr lange an einer Townhall mit etwa 300 Teilnehmern, wovon 270 Männer waren. Und spätestens nach 60 Minuten drehte, mein Riechorgan völlig im roten Bereich, 270 mal Männer Schweiss igittigittigittt.

Als es fertig war und ich aus der Halle kam, rannte ich fast raus an die frische Luft.

Also liebe Kollegen, das nächste mal biiiiitte vorher Duschen und kein müffelndes Sakko anziehen 😉