Gute Nacht

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Es war ein wunderbares Wochenende, gestern toll gewandert, heute nur eine Stunde mit Steigung spaziert, dann Wohnung geputzt, ins Auto gehüpft, nach Hause gedüst. Ausgepackt, Waschmaschine gestartet, geduscht, aufgebrezelt und nach Zürich gedüst. Dort Zuviel gegessen, viel Wasser und einiges an Wein geschlürft, inmitten der Familie vom Giraffen Schatzi, welcher mit der Familie, welche auch in schlechten Zeiten zu ihm hält, den Schweizer Meister vom Frühjahr feierte.

Ah und mit den Eltern vom Giraffen Schatzi, gehen wir gelegentlich mal auf den See, südlich der Alpen. Morgen läutet der Wecker eine Stunde später, denn zu Hause sind wir erst kurz vor 23.00 😉

Man liest sich, herzlichst grüsst die Anne aus der S-Bahn.

Komfortzone

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Auf dem Sofa, oder irgendwo in einer Gelateria wäre es sicherlich komfortabler gewesen.

Wir sind heute, weil doch recht warm, früh los und haben eine unserer Frühsommer Wanderungen gemacht.

 

Es ging von Mompé Medel hoch zur Alp Pazzola. Wir liefen durch prächtige Magerwiesen, fast oben bei der Alp gab es weniger Blumen, dafür viel Wasser (Hochmoor) in der steilen Wiese, mit Enzianen und dem gefleckten Knabenkraut (Orchiddenart).

Keuchend oben angekommen, gabs Pause und Aussicht geniessen, dann gings wieder runter. Und da waren meine Oberschenkel dann doch recht angespannt und die letzten 15 Minuten waren meine Füsse so überhitzt, dass ich mich am liebsten heulend ins Gras gesetzt hätte.

Nach den 3 Wochen Tauchferien ist die Ausdauer, schon etwas im Eimer. Da heisst es wieder aktiv werden.

Aber gut, sitze ich ab Morgen wieder im Büro und meine Beine sind gemütlich unterm Tisch, denn Aktuell, kann ich nur wacklig gehen und fühle mich wie wenn ich 30 Jahre älter wäre 😉

 

In den Bergen

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Wir haben unser schon letztes Jahr bewährte Jetlag Austreiben Rezept wiederholt und sind am Freitag Abend in die Berge hochgedüst. Denn hier ist es ruhig, vor allem nachts kühler als zu Hause und wir bewegen uns tagsüber an der Sonne und bekommen daher auch genug natürliches Melatonin. Und hey, schon letzte Nacht schlief ich wieder 8 Stunden. Und diese Nacht, wird es nach der heutigen Wanderung (gemäss Apple Watch 13.6 km) mit Sicherheit auch so sein.

Weil ich leider den Stecker zur Verbindung vom iPhone zum Mac zu Hause gelassen habe, gibt es leider immer noch keinen Bilderbericht über unsere Tauchferien, weil noch nicht alle Bilder gespeichert sind. Aber was lange währt, wird dann hoffentlich gut, nee?

Und na ja beruflich, wird es eine Veränderung geben. Denn, die Arbeit jetzt, also das Team, der Chef, alles super. Aber die Arbeit, die Aufgaben, grrrr. Und vor allem, einerseits extreme Verantwortung, aber keine Macht Dinge durchzusetzen. Und von allem so viel, dass ich nichts so genau und korrekt machen konnte wie es meinem Ansprüchen an Qualität entspricht. Und oft superdringender Mist, durch die Fehlplanung anderer zu spät auf meinem Tischgelandet. Und ich muss dann abends lange bleiben bzw alles andere nicht dringende liegen lassen. Und ich führe keine Leute mehr. Deshalb, schaffte es ein super Angebot, welches mir schon vor den Ferien angeboten wurde, mich abzuwerben.

Es ist in einem Nachbarbereich, von dem wo ich vorher war, ein anderer Solution Head. Und der wollte mich. Das Team kenne ich, mit denen hatte ich auch schon zu tun. Und der Solution Head ist ein Empathischer Mensch. Und bei ihm werden die Leute nicht überlastet, das habe ich lange genug selber gesehen 😉

Ich werden nur ein, genau ein Projekt leiten, dafür ein grosses, in dem andere Banken beteiligt sind. Und ich bin organisatorisch auch in einem anderen Bereich, also weit weg vom Idioten. Ich werde in seiner Nähe sitzen, aber er hat mir nichts zu sagen, ich nichts mit ihm zu tun. Und dass ich als Frau, so ein grosses Projekt übernehme, das wird ihn wohl Fassungslos machen. Und mein Ex Winning Team, täglich wenigstens als Kollegen nah bei mir zu haben, wird auch toll.

Am Montag wird es kommuniziert, dann wissen es endlich alle, bis dahin liefen die Verhandlungen unter absoluter Verschwiegenheit.

Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen. Der Pralinenchef war zuerst geschockt, aber mittlerweile versteht er mich. Auch wenn er noch so ein toller Chef ist, wenn die Arbeit mich nicht ausfüllt, reicht dies leider nicht. Und der neu Line Manager ist auch in Ordnung, den kenne ich schon lange, der führte Projektmitarbeiter von mir und ich hatte dadurch gute Kontakte zu ihm.

Was meine Kollegen am Montag sagen werden, weiss ich nicht. Aber ich werde sie nicht sofort verlassen. Ich werde ab sofort, zur Hälfte das Projekt übernehmen und zur anderen Hälfte, noch im alten Bereich arbeiten, bis dort ein Nachfolger da ist. Es wird eine anstrengende Übergangszeit, aber hey, was ich gerne mache, erledigt sich fast von selber. Und ich lasse mich nicht mehr überlasten.

 

 

Der Skiwinter will nicht enden

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Ich habe zwar die Skikleider heute gewaschen. Aber der Deal mit Männe war. Es ist egal, wenn wir sie dann nochmals ein Wochenende anziehen. Lieber als sie später zu vergessen und gar nicht zu waschen. Und so wie es jetzt wieder geschneit hat und mit den Langfrist Prognosen, sieht es so aus, wie wenn wir nächstes Wochenende nochmals Skifahren gehen.

Deshalb auch gut, dass wird dieses lange Wochenende viel erledigt haben. Heute Morgen 3 mal von Papis Wohnung zum Abfallhof, Nachmittags, in der Buchhaltung den reduzierten MWST Satz programmiert, dann noch 2 Monate gebucht, gestern morgens Sport, nachmittags Zahlungen, jetzt noch Hockeymatch verfolgen.

Morgen auch Sport, nachmittags noch etwas Papi Erb Admin und abends für den Familienbruch vorbereiten. Der Montag wird dann voll Familientag.

Dichtes Heim Programm.

Perfekt

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Bei perfekten Bedingungen auf den Skipisten ausgetobt, dann auf dem Balkon eine Runde an der Sonne gelesen und dabei Vitamin D getankt.

In etwa einer Stunde wird kurz im Teamwork geputzt und dann gemütlich nach Flims gedüst. Dort gibts erstmals Pizza und wenn die Autobahnen dann hoffentlich frei sind, geht es den Rest des Weges runter nach Hause.

Die nächsten beiden Arbeitswochen haben nur 4 Arbeitstage, wie geil ist das denn?

Berge und Entspannung

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Wir gönnen uns für diesen Winter, ein wohl letztes Skiwochenende, in den Bergen.

Hochfahren durfte ich gestern, 2:30 Fahrt, davon 1.20 Männe neben mir auf Englisch eine berufliche Telefonmeeting mit Amerikanern leitend. Irgendwann fragte einer, ob er in einem Auto sitze. Männe zurück:“Oh yes, my women is driving or more she is speeding“, frecher Kerl 😉

Heute Skitag bei prächtigen Bedingungen. Viel und guter Schnee, sonnig aber morgens doch noch kühl, super für den Schnee. Und sehr wenig Leute, vor allem Morgens.

Das Meditieren kann ich jetzt auch beim Skifahren einsetzen. Der Kopf achtete nur auf die Skier, den Schnee etc, fast nix anderes drehte im Kopf. Mit dem verblüffenden Erfolg, dass ich Männe stets auf den Fersen folgte und er mich erst auf der Talabfahrt, auf dem von Gras durchzogenen letzten Hügel, abhängte.

Die Raserei hat irgendwie zur Verspannung einer meiner Flanken geführt. Aber nach einem Bad in „Milch, aka Eselsmilch“ mit aufblasbarem Kissen zum anlehnen* und gemütlich lesend, ist das fast wieder gut.

Ach tut das alles gut!!! Das Leben ist so schön, ich könnte jauchzen!

*Teil vom Riesen Abschiedsgeschenk vom alten Team

So schön kann das Leben sein

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Gut geschlafen, Skigefahren, an der Sonne und auf recht leeren Pisten.

Nachmittags an der Sonne gelesen. Dann drinnen gelesen, gelesen, gelesen, gelesen.

Das erste unbelastetere Wochenende seit langem. Männe sagte heute, seit etwa einem Jahr, habe er die schwarze Wolke immer über mir gespürt.

Jetzt ist sie weg. Ich bin zwar noch am Trauern, es liegt noch viel Arbeit vor mir. Aber, ich mache mir keine Sorgen mehr um den Papi.

Schnurrende Grüsse, ich muss noch das neuste GEO lesen. Oder mal zu lesen beginnen.