Nass geworden aber tolle Natur

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Wir sind bei bewölktem Himmel vom Lukmanierpass den Berg hoch zum Passo della Gana Negra. Den bewölkten Himmel fanden wir gut, denn es ging steil nach oben.

Etwa 100 Höhenmeter vor der Passhöhe, begann es zu Regnen. Männe blieb stehen und zog sich die Regenjacke über. Ich weigerte mich und hetzte die verbliebenen Höhenmeter ohne Regenjacke hoch, denn Aufstieg, keuchen und schwitzen in der Regenjacke ist nicht mein Ding. Aber, na ja, dann im starken Regen und Wind schnell die Jacke und Regenhose überziehen war auch sehr hektisch und ging nicht so schnell wie gedacht. 

Wie zwei begossene Pudel standen wir auf der Passhöhe. Was ich wie immer genoss, auch klitschnass, war von 2340 Metern aus auf die umliegenden Berggipfel zu schauen. Man sieht ihre Schönheit von oben besser! 

Da es dann, so nass,  doch zu kühl war, machten wir uns bald wieder auf den Rückweg runter zum Lukmanier Stausee.

Bald kam auch schon die Sonne wieder raus, und die Natur und die Farben explodierten richtig um uns rum. Die Vögel pfiffen, Schmetterlinge labten sich an prächtigen Blumen der Alpen Südseite.

Wie oft hier in den Bergen, fanden mein Mann und ich, wir Menschen, zwar Teil der Natur, sollten endlich aufwachen und aufhören sie zu zerstören! Denn hier oben, wo nur wenige Wanderer zu Fuss hoch kommen ist es paradiesisch schön. Und so schön, könnte, sollte es doch überall sein!

Vernunft ist die Mutter der Porzellankiste

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Oder meines Rückens….So wie die Sicht auf der Piste eben war,  mit Sicht nur bis zum nächsten Schwung, macht Skifahren keinen Spass. Und so kräftig ist das Prinzessinenbein auch nicht, um bei unverhofftem Schlägen dass ohne Abflug auszugleichen. 

Aber Männe hat da weniger Mühe mit. Darum hänge ich im Berg Restaurant rum und warte bis es auch ihm reicht.  Und vielleicht verzieht sich ja der Nebel auch gelegentlich, aber Skifahren findet halt im Freien statt und hier bis auf 3000 Meter, da muss man immerauf alles gefasst sein.

Der Nebel verzog sich und ich flitzte danach mit Männe noch fast 3 Stunden am Stück die Pisten runter. Heute Nacht werde ich wohl sehr tief schlafen.

Seekrank

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Ausgeschlafen und erholt fuhren wir trotz Schneegestöber auf den Berg. Die erste Abfahrt war ziemlich jämmerlich, mein Mann fand ich hätte meine Schrauben noch zu stark angezogen. Die zweite war etwas besser, auf der dritten traute ich dem Schnee und meinen Beinen, aber mein Gewichtssinn lief Amok. Es wurde mir so speiübel, dass ich mich fast übergeben musste.
Das ist mir schon ewig nicht mehr passiert,auf Skiern.

Ich habe danach gegoogelt und es ist das Gleiche Phänomen wie die Seekrankheit. Die Augen melden Stillstand, die Beine aber Bewegung und ich bin da empfindlich.

Ich weigere mich ohne Reisetabletten ein Tauchschiff zu besteigen. Denn zu Beginn meiner Tauchkarriere war mir auf den Schiffen ständig übel.
Zum Glück machen mich die Stugeron Tabletten nicht müde, darum kann ich sie problemlos nehmen.
Offenbar nützen die auch beim Skifahren. Hm, dann werde ich hier oben für so Tage wohl auch einen kleinen Vorrat anlegen.

Manchmal nützt auch der sportliche Geist nichts!

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Männe und ich zogen heute trotz Schneefall früh los Richtung Gondelbahn.

Die hatte Probleme mit der Tür und liess uns nett lange in der Kälte stehen. Endlich oben, lief nur ein Sessellift, aber ok, den bestiegen wir.

Die Abfahrten waren ziemlich neblig. Das machte einfach keinen Spass. Darum sind wir wieder zurück in der Wohnung, wo sogar die Sonne etwas grüsst. Aber oben auf über 2500 Metern ist es immer noch trüb.

Nach unserer Mittagssuppe, gehen wir mit Weltschmerz im Schlepptau (an den Ohren nach draussen ziehend) spazieren. Das reicht und macht mehr Spass, wir haben ja schliesslich Ferien 🙂

Müder Skihase

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Vor etwas mehr als einem Monat waren wir noch am Tauchen und heute standen wir verpackt wie die Astronauten am Berg.

Die ersten paar Abfahrten der Saison, wo das Gefühl für die Skier und den Schnee noch fehlten, fanden listigerweise in dickem Nebel statt. Das war schon eher suboptimal und machte nicht wirklich Spass. Als dann aber die Sonne kam, freute sich auch die Spiel und Spass Abteilung des Gehirnes mächtig und das Gefühl für die Bretter und den Schnee waren sehr schnell da.

Nach 2 Stunden liessen wir es für heute mal gut sein, die Beine und der Rücken sollen sich langsam daran gewöhnen.

Diese Nacht werde ich garantiert wieder von Zuckungen aufwachen. Wie bei einem jungen Hund, spielt mein Hirn nach dem ersten Skitag der Saison nochmals alles durch und lässt mich rumzucken 😉

Die Kombination von Kraft & Beschleunigung gibts bei mir ausschliesslich beim Skifahren.

Nebel in den Bergen, der Herbst kommt ;-(

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Angekommen nach einer harten Arbeitswoche in den Bergen. Wir waren dort Pizzaessen, als wir herauskamen war es neblig, roch nach Herbst ;-(
Ja, der Herbst kommt, vorher hatten wir keinen Winter, keinen guten Frühling und keinen richtigen Sommer. Mal schauen wie der Herbst wird.
Ich krieche gleich ins Bett, kaputt von einer stressigen Arbeitswoche und hm, ich schreibe morgen, Rücken zickte, grauenhaft.

Gute Nacht, schlaft gut und erholt euch!