Das werde ich vermissen

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Immer wenn ich in Frankreich bin, merke ich wie mein Herz leichter wird und ich freier atmen kann, also innerlich, psychisch. *

Ich denke das liegt vor allem an der Offenheit und der Fröhlichkeit der Franzosen. Auch in überfüllten Metros hört man keine Gehässigkeiten. Das ist in Zürich ganz anders. Nun gut, ich bin in Zürich auch anders, aber ich unterdrücke dort auch einen Teil meiner Persönlichkeit 😉

Nun gut, da Männe nicht bereit war, die Ferien spontan zu verlängern und nach Nizza zu düsen, sitzen wir jetzt im TGV Lyria nach Zürich.

Zu Hause habe ich wenigstens eine gut ausgerüstete Hausapotheke um den Infekt welcher mich ziemlich erwischte auszukurieren.

Für meine Lieblingstante ist hingegen die kleine, friedliche Schweiz das Paradies, bzw wie sie auch schon sagte ihr „Amerique“.

Ja well, sobald ich zu Hause bei der Katze und der Kaffee Maschine bin, wird die Zerissenheit weniger spürbar. Und unser geheiztes Badezimmer wird auch herrlich sein. Denn intelligent heizen können sie in meinem Mutterland nicht überall. Und das Eiskalte Hotelbadezimmer war bei meinem Infekt morgens ziemliche Folter😉

*Denn ein Infekt der Hölle erschwerte das tatsächliche Atmen sehr.

Gross angerichtet

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Wenn die Franzosen etwas können, dann ist es, gross anzurichten.

Sie haben mit der Defence richtig grosszügig ein riesiges neues Viertel hochgezogen in den letzten 30 Jahren. Hochhäuser wo viele grosse Firmen und Banken eingemietet sind, eine riesige Treppe, wo auch an einem eher kühlen Tag Menschen sassen. Tolle Läden hat es auch 😉

Etwas nach den grossen Hochhäusern kommen niedrige Universitätsgebäude und dann im nächsten Gürtel 5 Stöckige Wohnhäuser, kleinere Läden, Apotheken etc. Und es wird weiter gebaut, überall am Horizont sah man Kräne.

Wir haben dort geshoppt und die Lieblingstante besucht, welche in der Wohnung einer Freundin zu Besuch war.

Schön, dass es mit unserem Treffen geklappt hat 😄

Jetzt zurück in der Stadt etwas im Hotel ausruhen, die Halsweh Erkältung macht mir immer noch zu schaffen, bzw macht mich schlapp.

Man liest sich

Helikopter Pilotin und grosse Entspannung

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Viel zu schnell ging unser alljährliches Yoga und Meditations Weekend vorbei.

Mein Rücken ist begeistert, meine Knie jaulten heute Morgen etwas* aber die Meditations Einheiten gaben mir wieder tolle Inputs. Ich will da dran bleiben.

Letzte Nacht haben einige wild geträumt. Bei mir im Traum gab es Waldbrände welche meinen Arbeitsstandort und unser Haus bedrohten, so dass wir in unsere Wohnung in die Berge fliehen mussten, ich mit dem Arbeitsrechner also Bank gerettet 😉

Der Meditations Trainer träumte, wir seien alle in einem Helikopter geflogen und ich sei die Pilotin gewesen. Ob ich das Ding hätte landen können, bleibt unbekannt, er wachte vor der Landung auf.

Jetzt wird gewaschen und umgepackt, Morgen gehts per TGV nach Paris 😄😄😄.

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Anne

*vom meditieren im Schneidersitz

Gutscheine und Ferienticker 5!

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Beim Abschied vom Winningteam, erhielt ich unter anderem, einen Gutschein für die Schminkbar.

Die Giraffe war sehr begeistert, das sei cool. Aber irgendwie wollte sie ihn nicht übernehmen, oder fand ich hätte ihn nötiger oder what ever.

Nun gut, irgendwie läuft er im November ab und ich habe ja ab nächstem Mittwoch Ferien und bin erst ab Freitag verplant. Also habe ich mir jetzt sehr gemütlich mitten am Tag einen Termin gebucht.

Hey, nur noch 5 Tage arbeiten und dann gibt es Ferien!

Die Schultern an den Ohren

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Die vergangene Woche war irgendwie verkorkt.

Papi Trauer kam wieder mal hoch, als ich auf dem Mobile seine gespeicherten Nummern sah, per Zufall. Ich habe sie dann alle gelöscht, auch seine gefühlt Dutzend Prepaid Nummern des letzten Jahrzehnts. Ich kann ihn ja wirklich nicht mehr anrufen, aber das löschen der Nummer zerriss mich fast.

Arbeit hatte ich auch mehr als genug und irgendwie war irgendwie Kinder Garten ausgebrochen. Alle wollten an der Hand genommen und alles erklärt bekommen von mir. Anne der Erklärbär.

Dann auch mal wieder mit Männe gezankt um echt nur Bullshit.

Darum gings gestern gegen Abend, ab in die Berge.

Das alles hat mir die Schultern hoch Schiessen lassen, heute früh war der Nacken steif und verspannt.

Eine Runde Yoga, eine “ kleine Hochgebirgs Spazierrunde“, den Hühnern zuschauen, auswärts lecker Mittagessen half schon etwas. Jetzt noch eine Runde Mittagsschlaf, dann sollte es gut sein 😉

Man liest sich

Sooo alt ist der Baum

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Den Berg hochgewackelt aka gelatscht, einige Lawinen Kegel überklettert, etwas auf der Staumauer pausiert, dann wieder runter, mit Vogelgezwitscher in den Ohren und unserem Lachen.

Bei einer gefällten Tanne, zählte Männe die Jahresringe, bis zu seinem Alter zeigt er sie an, 53, alle hat er nicht gezählt, aber grob hochgerechnet, stand und wuchs die Tanne etwa 200 Jahre hier, gigantisch, da fühlt man sich recht klein dagegen.

Man liest sich 😉

Relaxtes Hosenbein

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Irgendwie habe ich mich heute mit der Hosenwahl etwas verhauen. 1. sehr hell partiell, sehr eng oder eher zu eng, der verdammte Reissverschluss geht gerne wie von Zauberhand runter. Sehr praktisch im Büro 😉

Lange Mittagspause an der Sonne mit dem Super aktuellen Projektteam verbracht, wobei dann auch der eine oder andere aus dem Ex Winningteam daherkam und mich breit anstrahlte. Wir lassen alte Traditionen aufleben, haben es toll untereinander, behandeln uns Respektvoll neckisch. Und wer vom alten, völlig durchgeschüttelten Winning Team noch da ist, wird immer auch dazu geladen.

Irgendwann musste ich aber wieder an den Arbeitsplatz zurück und konnte so den Berg der nächsten, kurzen Arbeitswoche, voller wichtiger Termine in 3 verschiedenen Projekte, etwas vorbereiten. So bleibt alles arbeitsmässige im Büro.

Ich bin im Zug auf dem Weg hoch in die Berge. Der Stromer Männe vermeldete auch pünktliches Wegfahren, so sollte es am Tor zu den Bergen mit umsteigen ins Strom Auto klappen. Und falls nicht, setze ich mich in ein Restaurant und lasse es mir mit einem Gläschen von etwas leckerem gut gehen, man lebt ja nur einmal, nee?

Man liest sich 😉