Hihihi

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Ich habe zwar momentan ziemlich Stress, mit altem Job, Stv dort, Audit dort und dem neuen Interbanken Projekt.

Aber ich habe immer gute Unterhaltung vom Xy, welcher mich letztes Jahr rausmobbte.

Walk a mile in my shoes, da lernt einer zu Arbeiten ✌️.

Inkognito

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Die Arbeit im Grossraumbüro einer grossen Bank hat zur Folge, dass man sich eher nicht kennt. Mein Bereich vorher, war eher nicht normal, winning team halt.

Da wo ich jetzt sitze, ist es sehr steif. Viele System Architekten, Domain Manager, Test Manager von grossen Programmen, Annchen und und und. Mein Tisch Nachbar, hat mich heute wenigstens mit einem Grunzen begrüsst. Toller Fortschritt gegenüber absoluter Ignoration gestern.

Alles ok so, ich lebe, bin gesund, habe keinen Stress und es ist mir sehr recht, dass niemand etwas vom Papi weiss. So kann ich tagsüber völlig abschalten.

Und was in 6 Monaten ist, ist egal. Hier und jetzt zählt.

Irgendwie traurig

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Ach, morgen Nachmittag habe ich das Vorstellungsgespräch mit den Leuten, für die ich arbeiten würde. Ich habe keine Angst davor, wenn es nix ist, egal.

Aber, weil ich nicht mehr Projekte leiten würde wie jetzt, blutet mir etwas das Herz. ABER, ich kann es auch nur jetzt richtig geniessen, weil ich „nur und erst“ eines, dafür grosses Morgen mit Kick off starte. Und danach halb Scrum, halb Wasserfall die Anforderungen runterbreche. Und jetzt gut Zeit zur Vorbereitung hatte.

Dem Team verkaufe ich es, vor allem damit, weil später noch viel mehr kommt und wir jetzt schon viel wegpacken sollten.

Aber ich mache es ja, weil ich in 2-3 Monaten weg sein werde und ich so, dem Team helfe viel schon jetzt zu klären. Der Idiot macht die Knochenarbeit eh nicht. Und gut wie die Leute sind, laufen sie dann ohne mich noch bis zur Auslieferung.

Aber es zerreisst mich fast, das Team bald zu verlassen. Ich weiss auch, dass der Idiot jetzt etwas gemässigter ist, dank Anschiss vom Chef hoch 2. Aber das wird sicher in 2-3 Wochen wieder nachlassen, kein Mensch kann sich mit 50 noch grundlegend ändern.

Und ich sehe die Gefahr, dass wenn ich gehe, dies eine kleine Abgangslawine auslöst. Denn die Leute sind zum Teil so gut, dass die blitzschnell intern abgeworben werden.

Aber da tun mir unser Business  und auch der Schokochef nicht leid. Er/ es hat uns immer überlastet und jetzt auch unkritisch den Idioten zu uns geholt. 

Shit happens, dann muss der Idiot dann halt alleine vor sich hin blenden. Und das Business kriegt halt mal gar nix ausgeliefert. 

Spät dran …

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Weil ich so schlecht geschlafen habe, wohl weil ich am Wochenende zu viel erledigt habe 😢 habe ich den 1. Wecker ignoriert und herrlich eine Stunde länger geschlafen.

Nur wo finde ich so spät einen Arbeitsplatz? Die sind ab 07.30 meist gut belegt…egal, mein Arbeitgeber will das so. Dann suche ich halt…

Ach ja… 

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Nach mehr als 2 Wochen gehts morgen wieder ins Grossraumbüro. Und mich überkam eben das Grauen. 

Finde ich in unserer Ecke noch eine passende Dockingstation, und passende Teile, um die dann an die beiden Bildschirme zu hängen?

Bei Absenzen wandern die Teile, nicht bösartig, sondern weil eine andere Dockingstation angedockt wird und alle Einzelteile dann rumfliegen. Manchmal aber schon bösartig oder so. Gerade letztes Jahr über Weihnachten passiert aber auch einmal über Mittag und wir sassen im Büro und keiner merkte was. 

Man kann sich das kostenlos neu bestellen, wenn man herausfindet wo, aber es nervt und stresst trotzdem schon mal auf Vorrat.

Aber es spart mit Sicherheilt Geld ganz viel 😜 oder eben nicht, ich müsste denen da mal eine Kosten Übersicht erstellen, hab ich gestern wegen einem Outdourcing welches wir Rückgängig machen wollen erstellen müssen, die Zahlen sind so krass, dass ich sie 10 mal Überprüft habe, wer das damals outsourcte war bekloppt, konnte nicht rechnen oder hat sich schmieren lassen, anders lässt es sich nicht erklären. 

So jetzt ab ins Bett und lesen damit ich mich wieder abrege.

Produktives Homeoffice

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Im Spiegel las ich vorhin, irgendwie verlinkt nachdem ich den Beitrag über die nicht mehr fixen Arbeitsplätzen bei Microsoft las, das Homeoffice NICHT der Produktivität diene und dass es NICHT SCHADET, wenn die Leute keinen fixen Arbeitsplatz hätten.

Brüüüüüüüüüüüüüüüüllllllll vor Lachen. Natürlich wäre kein fixer Arbeitsplatz nicht schlimm, wenn es genügend Arbeitsplätze hätte. Wenn man sich aber nur in einen bestimmten Sektor, mit sagen wir mal 37 Arbeitsplätzen setzen darf, aber für die 37 Arbeitsplätze 50 Leute eingeteilt sind, dann kann man erraten wie nervig das ist. Setzt man sich in einen anderen Sektor, kann man den ganzen Tag, jederzeit weggeschickt werden, auch sicher Produktivitäts steigernd,oder?
Und wirklich verteilt in die Ferien gehen, geht bei grossen Projekten, welche nur 2 mal im Jahr einen Release haben auch nicht soooo gut. Weil es die Häflte des Jahres so ist, dass ALLE da sein müssen.

Darum wird uns auch empfohlen,wir sollten Homeoffice machen.
Das mache ich, wenn möglich einmal in der Woche. Aber eben, in den Wochen wo ALLE da sein müssen ist auch Homeoffice nicht so ideal, weil da viel Kommunikation nötig ist.

Wenn man nach Homeoffice googelt, liest man, dass die Leute da nicht produktiv seien. Die Waschmaschine laufe, die Kinder und was sonst auch immer, lenke ab.

Echt jetzt? Ich sitze überglücklich ALLEIN im stillen Home Office und bin eine regelrechte Produktivitätsmaschine. Ich habe heute wieder so viel geschafft wie im Büro in 2 Tagen. Klar ich habe auch ein gut eingerichtetes Homeoffice, mit einem grossen zusätzlichen Bildschirm, aber was mir hilft ist, im Gegensatz zum Bienenhaus Grossraumbüro, wirklich die RUHE zu Hause.
Und mal schnell die Waschmaschine zu füllen, lenkt nicht ab, sondern verschafft mal kurz Bewegung.

Deshalb, finde ich es irgendwie sogar genial, dass mein Arbeitgeber uns das sogar ans Herz legt! Ich geniesse diese Tage immer sehr!!

Und Morgen bin ich ja wieder vor Ort und jeder kann mit allem zu mir wackeln 😉

Stockdunkler Morgen

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Heute begann der Tag müde und stockdunkel…das beeinflusste sich auch gegenseitig, nicht das Müde das Dunkle, aber das Dunkle das Müde.

Es begann schon mal damit, dass ich erst vom Wecker wach wurde…das ist immer schlecht. Aus dem Tiefschlaf aufgeschossen quälte ich mich doch gleich unter die Dusche und 25 Minuten später durch den starken Regen zum Zug. Nix mit Pokemon Bälle werfen, wenn es so schüttet…und dunkel war es um 06.00 so, wie sonst mitten in der Nacht. Erst kurz vor sieben, schon fast am Arbeitsort, wurde es langsam hell. Aber auch da war ich immer noch ziemlich groggy..dass ich wegen dem starken Regen morgens den Bus nahm, half auch nicht beim aufwachen.

Auch doppelt so viel Kaffee wie sonst half da nicht, war halt offenbar nicht mein Tag. Aber produktiv wurde ich schon noch, so ab etwa 10 Uhr…

Den Zug 30 Minuten später zu nehmen, wäre an einem Montag keine gute Idee gewesen, weil das ein Umsteigezug ist. Da wäre ich einen guten Teil der Strecke gestanden, das hätte mich noch mehr gestresst. Und wenn ich erst nach 8 Uhr im Büro aufschlage, finde ich nur noch schwer einen freien Arbeitsplatz mit der passenden Dockingstation.

Auf unserer Abendrunde, auch die dunkler als jene letzte Woche, kam mir in den Sinn, dass ich im Winter immer etwas länger schlafe, mehr Schlaf brauche als im Sommer. Vielleicht beginnt das jetzt und ich muss schauen dass ich früher ins Bett komme, da wird der Abend noch kürzer…