Irgendwie traurig

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Ach, morgen Nachmittag habe ich das Vorstellungsgespräch mit den Leuten, für die ich arbeiten würde. Ich habe keine Angst davor, wenn es nix ist, egal.

Aber, weil ich nicht mehr Projekte leiten würde wie jetzt, blutet mir etwas das Herz. ABER, ich kann es auch nur jetzt richtig geniessen, weil ich „nur und erst“ eines, dafür grosses Morgen mit Kick off starte. Und danach halb Scrum, halb Wasserfall die Anforderungen runterbreche. Und jetzt gut Zeit zur Vorbereitung hatte.

Dem Team verkaufe ich es, vor allem damit, weil später noch viel mehr kommt und wir jetzt schon viel wegpacken sollten.

Aber ich mache es ja, weil ich in 2-3 Monaten weg sein werde und ich so, dem Team helfe viel schon jetzt zu klären. Der Idiot macht die Knochenarbeit eh nicht. Und gut wie die Leute sind, laufen sie dann ohne mich noch bis zur Auslieferung.

Aber es zerreisst mich fast, das Team bald zu verlassen. Ich weiss auch, dass der Idiot jetzt etwas gemässigter ist, dank Anschiss vom Chef hoch 2. Aber das wird sicher in 2-3 Wochen wieder nachlassen, kein Mensch kann sich mit 50 noch grundlegend ändern.

Und ich sehe die Gefahr, dass wenn ich gehe, dies eine kleine Abgangslawine auslöst. Denn die Leute sind zum Teil so gut, dass die blitzschnell intern abgeworben werden.

Aber da tun mir unser Business  und auch der Schokochef nicht leid. Er/ es hat uns immer überlastet und jetzt auch unkritisch den Idioten zu uns geholt. 

Shit happens, dann muss der Idiot dann halt alleine vor sich hin blenden. Und das Business kriegt halt mal gar nix ausgeliefert. 

Irgendwie Idiotisch

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Da entwickelt man sein Team zum Winningteam, etabliert super Kontakte zum Business und allen Schnittstellen Partnern und liefert mit dem motivierten Team mit sehr hoher Produktivität. Und jetzt kommt ein falsch platzierter Idiot, Brunnen Vergifter, plustert sich auf und schiesst auf mich.

Ja, ich hatte viel zu viel Arbeit, ich hätte dringend einen zusätzlichen Indianer gebraucht, nicht einen Häuptling der nicht arbeiten will und alle schlecht behandelt. Ich muss da weg, weil der nicht akzeptieren kann, dass ich so gut vernetzt und akzeptiert bin. Und klein machen, lasse ich mich auch nicht.

Drückt mir Morgen die Daumen, dass mir das Job Angebot im anderen Bereich, wo ich das Interview habe gefällt 😉 

Wer ich bin und was ich kann, weiss der Interviewer und ich weiss es auch, das ist eine gute Basis um über die neue Position zu sprechen.

Falls es nicht klappt, wird das Netzwerk aktiviert, weil das Zeit braucht, werde ich dazu auch regelmässig Tage frei nehmen. Der Häuptling kann dann schon mal spüren, wie es ohne Indianer so sein wird. 😉

Schon fast Loriot

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Heute hatten wir einen Online Call wegen einer Anpassung für ein Online Device für welche wir Services liefern.

Der Idiot war auch im Call, hatte die Infos in der Einladung und nach ca 2 Minuten Call ging es mit seinen Chats los…

über was sprechen wir hier? Und warum?

Ich zurück, ich versuche zuzuhören!! 

Antwort vom Oberarschloch: Mich interessiert der Inhalt nicht. Und noch: Was ist deine Rolle hier??? 

Ich gab keine Antwort mehr,  dann kam ein Email von ihm, wieder mit Anwürfen warum wir diesen Call hätten????

Spinne ich oder er?

Er beschwerte sich dann noch, dass ich ihm nach dem Call etwas lauter als normal sagte, ich sei immer noch Projektleiterin und ich möchte Anforderungen, welche ich im Scope hätte schon verstehen!

Seiner Meinung nach, wurde ich Grundlos laut? Also einem von uns beiden hat es etwas verschoben.

😎😎😎😎

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Der Idiot kriegt Morgen seine letzte Chance.

Ich denke nicht, dass er sie packt. Falls nicht, spreche ich zum Sonnenkönig (Business) Klartext und hoffe, dass sie ihn per Schnellschuss entfernen. Das wurde angetönt.

Und ich werde, falls bis Ende September nicht sehr viel ändert, kündigen auf Ende Jahr. Wegen der Pensionskasse besser und 3 Monate Kündigungsfrist habe ich eh.

Und intern Wechseln, nee, das tue ich mir nicht an. Ich werde wieder Freelancer und mache um die Bank jetzt, in Zukunft einen Riesen Bogen. Das wird die absolut  verbotene Zone😎😎😎😎😎😎😎😎

Kater und so

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Den Kater lieben wir über alles. Wenn ich nach Hause komme, wirft er sich vor meine Füsse und will gestreichelt werden. Wie süss ist das denn, oder?

So vergesse ich die Arbeit gut. Denn ich habe zwar weniger Stress dafür Ärger….

In einem Tool der Hölle, neu und urgggsss, musste ich Geld requesten und in einem anderen Tool dann noch etwas anderes, dass wir dann unsere Stunden darüber buchen können.

Im 1. Tool wartete ich 2 Wochen und einen Tag, bis die Kollegen in Polen das approval gaben…ich fragte mehrfach nach, ob etwas falsch sei, warum es stocke…es gab null Antwort. Erst ein ganz böses email eines hohen Controllers in Zürich, führte dann zum approval. Das 2.Tool stockt noch, dort läuft der Request ja auch erst eine Woche….. 

Wenn Ende Jahr alle da Dinge requesten und die nicht 10 mal schneller werden, dann… Sparen für Schildbürger, kann man da nur sagen.

Und jetzt ferig geklagt, der Kater will kuscheln!

Walk a mile in my shoes 

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Ach ja, der Idiot hat ja die eine Rolle von mir übernommen. 

Und heute hatte ich aus dem Home Office einen call mit ihm. Zuerst hatten wir etwas Streit, wegen einem Scheiss email von ihm. 

Ich fragte ihn, ob er den gleichen Abschluss habe wie ich, denn ich könne das, was er schrieb. Aber weil wir oft Dinge an grosse Programme liefern, wo wir sehr viel liefern, drücken sie unseren Preis. Den Abschluss kennt er nicht und hat ihn nicht😉 Und er sieht jetzt wie viel ich immer gearbeitet habe. Ich grinse und bin froh, dass es jetzt jemand merkt und ihm gönne ich das von Herzen 😃 Und ich grenze mich ab, mache nur meine Arbeit, habe zwar immer noch etwas zu viel, aber ich war ja länger weg, darum muss ich einiges nacharbeiten.

Ich versuche per Woche keine Überzeit zu machen, darum habe ich den Freitag Nachmittag geblockt und nehme dann frei, damit ich mich nicht überarbeite. Und tagsüber mache ich brav alle Pausen. Und freue mich, mich endlich wieder um meine Projekte zu kümmern, Hurra!

Fester Vorsatz

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Ich  bat meinen Arzt mich wieder gesund zu schreiben.

Und wirklich ich habe mir jetzt den klaren Anker gesetzt. Ich leite nur noch meine Projekte, mache alle Pausen, versuche nichts zu hinterfragen, zu warnen oder zu verbessern. Der Idiot soll jetzt alles an die Wand fahren, ich sage nichts mehr dazu, das Management glaubt es erst wenn es knallt und das wird es.

Ich mache mich nicht mehr kaputt für die Bank. Und ich achte auf der Wochen Basis darauf keine Überzeit mehr zu machen, das heisst, ich werde Freitags meistens nur morgens arbeiten. 

Und schauen wo es interessante Stellen hat, tue ich auch, abchecken wie der Wind so bläst…