Yoga, Kater, langes Wochenende

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Wie immer, wenn ich mich auf etwas freue, brauche ich keinen Wecker zum Aufstehen. Kurz nach 05:00 war ich wach, kaum hörte der Kater Geräusche aus dem Zimmer, begann er weinerlich zu betteln und jetzt hat er bereits sein 2. Hobbit Frühstück intus.

Die Wäsche der Woche ist schon gebügelt und verräumt, bis ich mittags in den Zug steige, bleibt nicht mehr viel zu tun.

Ein bisschen brave Hausfrau werde ich noch spielen, weil Männe, nach 4 Tagen als Projektleiter in der Versicherungsbranche, jetzt noch 2 Tage Solaranlagen baut. Er macht dies mit Mitgliedern aus seiner Genossenschaft und ich finde das toll. Auch wenn ich mich etwas um seinen Rücken sorge. Aber, er wird nicht mehr viele Anlagen selber bauen. Mit der Zeit wird er sie nur noch planen und den Bau überwachen. Aber bis er alle möglichen Kombinationen selber gebaut hat, will er sich nicht ins 2. Glied zurückziehen. Da ist er der gewissenhafte, fleissige, rationale Männe, welchen ich so liebe. Deshalb räume ich jetzt noch etwas auf, putze das eine oder andere und fülle ihm den Kühlschrank. Auch so etwas ist Liebe und erhält die Beziehung 🙂

Ich lasse es mir ja ab Mittag gut gehen, Yoga, Meditation, lecker Essen, etwas Wellness und Lesen! Ich beginne jetzt schon zu schnurren.

 

In den Bergen

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Nach dem sehr effizienten Homeoffice Tag gings schon um 16:00 ab in die Berge. Die Fahrt durch die herrliche Herbst Landschaft war prächtig!

Jetzt sind wir jetzt schon, mit gefülltem Pizza Bauch, gemütlich in der Ferien Wohnung. 2 goldige Wander Tage stehen vor uns und mit meinem ruhigen Mann, gibts keine Quassel Tage😄 Dafür blättert er schon mit der Wanderkarte rum😉.

Herzliche Grüsse!

Endspurt

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Noch etwas mehr als einen Monat bis ich intern wechsle und bis ich gleichzeitig in die Ferien abdüse. Aber zuvor, ja, da gibt es noch einen Riesen Berg Arbeit.

Der jetzige Chef hoch 2 hat mir noch eine neue Aufgabe in einer meiner Rollen aufgehalst, so einen Tag Arbeit, der verbleibenden etwa 21 Arbeitstage wird das noch auffressen. Aber Hey, ich sagte ihm: „Ich mache es, weil ja sonst keiner da ist, der das kann, ABER, nur bis Ende Oktober. Danach, mache ich zuerst mal zu 100% meine neue Rolle und wenn ich dann sehe, dass ich noch Kapazität habe, werde ich nach Rücksprache mit dem neuen Vorgesetzten, noch Aufgaben in dieser Rolle übernehmen.“

Der Pralinenchef, fand diese Antwort sehr professionell 😉

Ich kann es kaum glauben. Im letzen Jahr, hatte ich kein einziges 1:1 mit meinem Vorgesetzten, es gab nur Arbeitstreffen, aus welchen ich mit neuer Arbeit rauslief. Jetzt, bevor ich überhaupt beim neuen Chef angefangen habe, hatte ich schon 3 solche 1:1 mit ihm. Alle 2 Wochen. Und er fragt nach und gibt gute Tipps. Und die neuen Kollegen sind toll, da ist der Funken auch schon rübergesprungen. Also schaue ich recht zuversichtlich in die Zukunft.

Und so Tage wie Morgen, wo ich von 08:00 – 12:00 Meetings habe, sind auch bald vorbei. Fitt muss ich dazu sein. Ich habe nämlich nahtlos anschliessende Meetings in verschiedenen Ecken des langen Gebäudes..Und um 12:00 muss ich dann schnurstracks ins Yoga, dass lasse ich mir NICHT überbuchen. Der Nachmittag ist erst durch ein Meeting verkürzt, aber das wird sich möglicherweise noch ändern…

Bauwerke, Kunstwerke

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Hier in der Surselva wandern wir oft hunderte Meter über dem neuen Gotthard Basistunnel. An einigen Orten sieht man Laser Messungen welche die Berg Bewegungen messen und auf dem Weg zum Val Nalps Stausee auch einen riesiegen Frischluft Schnorchel. Absolut gigantische Wunderwerke der Technik.

Im Tal lebt ein Künstler, welcher wunderschön mit Holz arbeitet, auch das sind Wunderwerke.

Und ansonsten war es heiss, streng und schön 😀

Stau 😉

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Kurz vor der Passhöhe eine Strassenblockade von einer Ziegenherde, Männe fürchtete schon, auch im Tunnel welche anzutreffen, aber nein, sie zweigten zum Glück alle davor ab. 

Wir stiegen von der Lukmanier Passhöhe zum Passo del Uomo und von dort noch etwas weiter hoch zum Medelser Rhein. Männe hielt einige Gesteins Vorlesungen, mit Anne als interessiertem Publikum. Wir betrachteten einen Block Gletscher und Gneiss Bänder. Leider kann ich mir so gesteinige Dinge nicht wirklich merken, ich staune immer wieder aufs Neue 😉 

Da es auf der Alpensüdseite stark nach Regen aussah, machten wir am höchsten Punkt keine Lunchpause, sondern schritten schnellen Schrittes über Stock und Stein zur Lukmanier Passhöhe zurück, wo wir am Stausee an einem gemütlichen Tischchen unseren Lunch knabberten.

Jetzt ist Lese- Chillzeit angesagt 

3889 Schritte

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Kompensationstag, Putzfrau in den Ferien, darum wurde eben noch etwas gesaugt, die Badezimmer geputzt, mit der Wäsche gespielt, das Katzenkistchen geputzt etc. Männe war derweilen recyclen, hat Brötchen geholt und so weiter. Meine Uhr, welche meine Schritte zählt, kommt deshalb kurz nach 9 Uhr morgens schon auf fast 4000 Schritte. 

So, noch etwas weiterwusteln, dann gehts mit Sack, Pack, Beluga und Kater in die Berge. Bis Dienstag! So Feiertage sind schon toll! 😉

Gesund leben

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Ich denke, dass sich viele Leute etwas vormachen. Denn ich sehe, wenn wir am Abend spazieren kaum Leute zu Fuss unterwegs. Was machen die Alle??

Wir waren eben mit dem Schirm bewaffnet auf unserer langen Runde und als der letzte Anstieg kam, rief just der Papi an. „Was schnaufst du so?“ Fragte er. Ich zurück: „Ich bin gerade den steilen Kirchenhügel hochgelaufen, darum!“ Der Papi zurück:“So schnell?“ und ich dann: „Ja schon und du hast dich doch auch immer so viel bewegt und darum konnte man dir mit dem Krebs trotz 84 Jahre alt, die volle Dröhnung Chemo reinlaufen lassen!“

Yeah, er hat die 6 schweren Chemos hinter sich, jetzt folgen nur noch 2 ohne Chemo, aber mit den genmanipulierten Fähren oder weiss der Kuckuck was, welche etwelche neue, abartige Lymphdrüsenkrebszellen, für die Körperabwehr markieren werden.

Auch ich komme heute, trotz Bus weil Regen morgens, mimimi, auf 14’122 Schritte. Und die kann mir niemand nehmen und die taten mir und meiner Gesundheit sicher gut!!