So geht es leichter

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Mein Arbeitgeber setzt uns keine starren Arbeitszeiten. Man kann das Jahr über auch mal in Minusstunden geraten. Alles recht entspannt.

Manchmal hat das HR irgend eine neue Idee und plötzlich werden die Regeln etwas geändert wie neulich, aber hey, es passt.

So habe ich heute ausgeschlafen, nur etwa 3 Stunden von zu Hause aus gearbeitet, etwas gewaschen, viel gelesen und wegen Papi Erbe und Wohnung’s Übernahme mit 2 verschiedenen Banken Telefoniert, dem Kater ein gutes Dutzend mal eine Türe aufgemacht und den Napf mehrfach gefüllt.

Und das alles, weil mein Überstundensaldo jetzt halt nicht so hoch ansteigen darf. Das passt, solange ich die Stunden auch ohne Stress abbauen kann.

Mein eigenes 2019 Ziel war ohnehin, keine Überstunden auszahlen zu lassen 😀 Und das erreiche ich locker.

Frühaufsteher im Nachteil?

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Ich bin zu 95% die erste im Büro in unserer Ecke.

Und zwar immer wie eine Uhr um die gleiche Zeit dort. Nach Hause gehe ich sehr selten als 1., öfters als letzte oder 2. letzte.

Aber wehe, wenn ich wie heute mal finde, bei der Performance der Systeme sei genug gearbeitet.

Da kommt einer, der war erst um 09:30 im Büro und ruft laut:“Ach, du gehst schon?“

Ja stellt euch vor. Aber als ich mich zu Hause dann kurz nochmals einloggte, waren ALLE offline.

Und ich geniesse morgens die Ruhe, aber Blenden kann man damit halt nicht😕

Blender en masse

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Ich bin emphatisch und habe einen feinen Riecher für Charakter. Und ich habe Übung darin, denn bei uns hat es viele Blender.

Es wäre so schön, wenn ich da flink eine Nadel nehmen könnte und in die reinstechen könnte. Und es würde ziiiiiisch machen und vom Blender wäre dann noch ein Häufchen Kleider auf dem Boden.

Aber leider braucht es da in der Realität mehr.

Aber ja nuu, der bei uns, hat sich gestern beim ganzen Team als Blender gezeigt. Als ich heute mit dem Vorgesetzten ein 1:1 hatte, war er schon voll informiert von den anderen Kollegen im Team. Ich konnte da aber grinsend noch das Sahne Häubchen aufsetzen. Bis der platzt geht es wohl noch etwas. Aber die Ferien des Solutionheads sind irgendwann auch rum und der hat EIER.

Also Anne, schön meditativ atmen und abwarten. Arbeit zum Ablenken habe ich ja genug.

Nadeln könnte ich aber trotzdem mal ins Büro mitnehmen. So Gufen, wie es auf Schweizer Deutsch heisst. So als Omen.

Am richtigen Ort

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Ich musste bei der Arbeit nach wochenlangem Kämpfen einen sehr unangenehmen Knall hochgehen lassen. Denn so schlecht getestete Dinge, welche nachweislich nicht funktionieren, winke ich auf keinen Fall durch. Nun gut ich knallte, setzte aber eine Nachfrist, von ein paar Tagen, in Absprache mit dem Release Management. Falls bis dann sehr viel geht, dann gebe ich das Go doch noch.

In der Stadt wo mein lieber Papi geboren wurde und unser Vendor sitzt, gab es plötzlich ein Erwachen. Endlich setzten sie nochmals jemanden dazu.

Ich schrieb auch noch kurz meinem Vorgesetzten was ich Entschieden hatte. Alle meine früheren Vorgesetzten hätten mich mit 1000 Fragen gelöchert.

Der jetzige antwortete:“ Danke für die Information und schönes Wochenende“!

Eine lange Leine voller Vertrauen und kein Micro Manager 😀

Lessons learned gibt es auf alle Fälle, auch schriftlich festgehalten, aber erst wenn wir das No Go bewältigt haben, inkl Rückbau, bzw bei Go alles fehlerfrei geliefert haben.

Yoga und so

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Heute früh um 06:00 schaute mich Männe beim Abschiedskuss sehr besorgt an und sagte:“ Anne, pass auf dass du nicht wieder verbrennst.“

Annchen, mit der Yogatasche über der Schulter nickte und sagte:“ Heute wird ein guter Tag, wegen Yoga“.

Und das wurde es. Denn 90 Minuten Mittagspause sind echt super und die Entspannung, das Dehnen des Rückens sind Gold wert.

Und weil es entspannt bleiben sollte, fuhr ich den Rechner um 17:00 runter, trank mit den Jungs noch ein Bier und galoppierte dann zum Bahnhof 😉

Und es wird täglich besser, ein grosser Klotz ist abgehackt, jetzt kommt normales auf und ab.

Man liest sich

Anne

In Feierlaune

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Ich sagte ja mal, das mit den neuen Scheiss Prozessen, hat mir abgestellt.

Aber weil es sein musste, hat natürlich Anne den Karren bei uns aus dem Dreck gezogen.

UND, WIR werden wohl alles am Perfektesten gemacht haben, mit sogar noch Reserve Tagen. Darum gibt es jetzt eh endlich mal nur diese Woche 45 Stunden Arbeit (nur 3 zuviel😉). Und fast Alles von mir und sehr systematisch.

Daher gibt es jetzt obschon Donnerstag Abend mal zu Hause einen Campari 😁

Und an einem Meeting heute hiess es zuerst, erst 2 Leute aus der IT im Raum da, der Solutionhead und Annchen, auf der anderen Seite per Call das Business. Und was sagte das Business laut in den Raum:“Das sind eh die 2 wichtigsten!“

Uuuups genau in dem Moment kam der Kollege mit der gleichen Rolle der schon lange Jahre dort ist und sich nie zu sehr anstrengt in den Raum. Daaas Gesicht hättet ihr sehen sollen und mein Lächeln.

Und das Business jetzt arbeitet nah mit meinem früheren zusammen. Also mit dem Sonnenkönig und co. Und die mochten mich auch sehr, weil ich so viel leistete.

Langsam reicht es….

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Wieder Baustellen Kletterei. Und auch wenn ich das Fahrrad für den Umweg nehmen würde, dann müsste ich das Fahrrad wohl die ersten 100 Meter schieben.

Ansonsten heute bei der Arbeit erlebt, wo ich echt fassungslos zuschaute, mit hunderten Kollegen und völlig überlasteten Servern. Bei uns gibt es im Ernst hunderte Mitarbeiter mit seeehr tiefem IQ, anders kann ich mir das nicht erklären.

Nun gut, Wochenende und am Montag wohl nochmals hunderte Emails löschen.