Hat Mittelgut geklappt

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Wenigstens morgens 30 Min später zum Zug. Und mittags mit einem lieben Ex Tischnachbarn von vor etwa 5 Jahren eine gute Stunde draussen gegessen und gequatscht.

Dann aber 2.5 Stunden Meetings mit Business und Hardware Partnern, Anne am online Protokoll schreiben, dann noch den Nachfolger im alten Job am Hals gehabt und helfen müssen, dann mit Rucksack zum Zug und auf der Heimfahrt noch wenigstens eines der beiden Protokolle überarbeitet. Das kann jetzt Morgen früh intern in den Review und dann rausgeschickt werden. Das andere hat auch Zeit bis am Freitag.

Meine neue Zugangskarte habe ich heute ignoriert, die braucht Aktivierungszirkus und darauf hatten weder ich, noch meine Tisch Nachbarn heute Lust und Zeit. Aber Morgen muss ich es leider machen, die temporäre Karte läuft ab und hoffen, dass es beim kleinen, geplanten Zirkus bleibt.

Und so waren es halt trotzdem mehr als die normale Arbeitszeit. Aber ein Projekt zu leiten, ist halt sehr selten ein 9 to 5 Job, das weiss ich. Und nur das grosse Projekt in der Ecke wo ich jetzt bin, wäre Schokolade gemütlich für jemanden wie mich. Also kann es nur besser werden.

Konsequenzen

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Ich dachte eigentlich, meine 1.5 Tage bei der Arbeit völlig blockiert zu sein, hätten schon irgendwelche kleinen Wellen in Bezug auf unseren IT Support geworfen. Aber nada, bisher nicht. Oder es ging an mir vorbei.

Ausserdem wollen alle auf der Stelle versprochene Ergebnisse, bzw versuchen mir sonst noch etwas reinzudrücken, wie wenn ich einfach blau gemacht hätte.

Aber da haben sie im Moment seeeehr schlechte Karten bei mir. Meine Motivation ist böse im Keller und ich kümmere mich jetzt mal nur um mein Projekt und auch da etwas bleiern.

Ich habe sogar in ein 2019 Schätzexcel, welches ich toll neu, für etwas aufgesetzt hatte, einen peinlichen Formel Fehler* eingebaut 😢 So etwas passiert der Kontroll Anne sonst echt gar nie. Nicht schlimm, es fiel schon im Review mit dem Solution Leiter auf, aber trotzdem peinlich. Für das war der Review echt nicht gedacht.

Aber Schwamm drüber, ich nehme es jetzt einfach überall etwas ruhiger, dann kommt mein Elan schon zurück.

*Im letzten Moment vor dem Review, etwas, weil nicht benötigt raus genommen, dann die Zwischensumme nicht richtig angepasst, peinlich 😉

1 1/4 Arbeitstage

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Ging es, bis mein Support Ticket endlich in Zürich behandelt wurde. Da wurde ich dann zum entsprechenden Kollegen beordert, der mit einem Blick sah, dass der Chip auf meiner Karte defekt war. Schnell, schnell erstellte er für mich eine temporäre Karte und bestellte den langfristigen Ersatz. Ganz schnell musste es gehen, weil er mit seinem Team einen Call mit Offshore hatte, denn sie sind gerade daran, noch mehr Support Funktionen nach Offshore zu geben 😥😥😥😥 klappt ja auch sehr gut.

Leider hatte er es zu schnell gemacht und mir nicht gesagt, was ich vor dem Einsatz mit der temporären Karte noch anstellen sollte. Daher ging es mit der natürlich auch nicht. Und der Schweizer Support sass dann ( das ganze verdammte Team) 1.5 Stunden in dem Call. Erst nach dem Mittagessen, nach 1 1/2 verpassten Arbeitstagen, konnte ich wieder arbeiten. Nur war ich da dann so genervt, dass ich nicht mehr wirklich produktiv wurde.

Aber, das ist mir echt Scheissegal. Bis Ende Monat arbeite ich genau die geforderte Arbeitszeit, keine Minute mehr. Jetzt müssen halt einfach alle etwas länger warten.

Blutdruck am Limit

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Der Offshoring Helpdesk hat meinen Blutdruck heute gewaltig nach oben gejagt. Sie haben mein Ticket geschlossen. Sie hatten mich ja schliesslich am Samstag angerufen und ich nahm nicht ab oder so.

Falls ich mit dem Schliessen des Tickets nicht einverstanden bin, kann ich es wieder öffnen. Genialerweise geht DAS nur am Laptop und auf den habe ich was im Ticket klar steht, keinen Zugriff. Also muss mir Morgen, wieder ein Mitarbeiter ein Ticket auf meinen Namen machen, aber ein neues, auf mein geschlossenes hat er keinen Zugriff und echt, das ist doch dermassen was von gaga.

Ich habe das meinem Vorgesetzten gleich auch noch geschrieben und danach, den Grünabfall rausgebracht und den Behälter geputzt, den normalen Abfall auch in die Garage getragen, Wäsche zusammengelegt und gebügelt und sonst noch so einiges. Um mich abzuregen. Wut muss in die Beine und so. Hat nur halb gewirkt. Tja nun, das wird lustig Morgen. Ich denke heute Nacht gönne ich mir ein Melatonin aus meinem Notfallfundus.

Extrameile gehen

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Vor kurzem, sass ich mit einem Büro Kollegen aus dem gleichen Ort, abends in der S-Bahn. Es war die Umsteige S-Bahn, deshalb war es etwas ärgerlich, dass sie verspätet war. Der Anschlusszug, mit kurzer Umsteigezeit, war leider schon weg. Für uns, welche nah an der Stadt zwischen den 7 Hügeln wohnen, gibt es für so Fälle zum Glück noch einen Busbetrieb. So mussten wir nicht 30 Minuten, auf den nächsten Zug warten.

Wir gingen also zu zweit in Richtung unserer Busrampe. Dort stand ein Bus nach Hause für in 7 Minuten angeschrieben. Zu unserem Erstaunen, fuhr dann aber gleich ein Bus nach Hause vor. Wir stiegen ein, in guter Gesellschaft, weil doch einige aus der verspäteten S-Bahn ebenfalls diese Variante gewählt hatten.

Nun gut, der Bus war ein Extrabus und fuhr nur bis ins die Dorfmitte. Und nicht wie gedacht bis zum Bahnhof. Dies stellten der Kollege, zwei Damen und ich erst in dem Moment fest. Die zwei Damen, welche auch mit uns aus der S-Bahn kamen, fragten den Buschauffeur verwirrt, warum hier Endstation sei.

Dieser antwortete: „Wollen Sie 4 Alle lieber am Bahnhof aussteigen?“

Wir 4 im Chor zurück: „Wenn das geht, sehr gerne!“ Und flugs fuhr uns der Busfahrer, ohne Zwischenhalt, auf direktem Weg noch zum Bahnhof. Dort wurde er herzlichst von 4 strahlenden Buspassagieren verabschiedet, welche ihm auch noch von draussen winkten. Und wir 4 gingen mit einem Lächeln nach Hause. Und ich denke auch der Busfahrer hatte seine Freude daran.

Wenn jeder von uns, ab und an solche Dinge für andere tun würde, wäre unsere Gesellschaft eine andere 😉

Ausgesperrt

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Vor lauter Umzug, ist mir ein Mist passiert und ich habe mein Passwort verhauen.

Jetzt kämpfe ich seit 2 Stunden mit dem Support offshore. Über mein mobile, da ja Arbeitstelefon nur über den Computer läuft.

Die Mobile Rechnung werde ich der Bank verrechnen und falls es bis ganz oben eskalieren muss.

Ah und mal schauen ob ich heute noch arbeiten kann 😢

Es sind bald 7 Stunden, nach 8.4 gehe ich nach Hause. Dann geht das Theater halt am Montag weiter 😥

Und meine Psyche ist dadurch gerade sehr im Keller, dabei, hey, fürs nix tun bezahlt denke ich mir. Am Montag nehme ich den Kindle und meinen Mac mit, den kann ich mit einem Guest Wifi Access online bringen und dann wenigstens so, private Dinge gemütlich erledigen 😀

Heut früh „on edge“

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Aufgewacht vor dem Wecker aber mit Rücken Scheiss Aua, vom gestern Abend Auswärts Essen und Sitzen.

Im Zug konnte ich wegen dem Rücken fast nicht sitzen und auf Stehen hatte ich auch keinen Bock und überhaupt.

Also sass ich innerlich jammernd und heulend, mit meiner Zeitung im Zug.

Ins Büro lief ich dann, trotz schlapp und weinerlich und siehe da, das half dem Rücken natürlich und der Psyche sowieso.

Dann gönnte ich mir auch den 1. Kaffee seit Tagen, der weckte gut und so ab etwa 08:30 Uhr, war ich wieder putzmunter und gar nicht mehr „on edge“.

Und weil ich mittags Yoga hatte, blieb mein Rücken auch zufrieden. Aber ich MUSS endlich wieder mehr Spannungs Übungen machen.

Ah ja und weil Morgen, wegen viel Aufregung im Büro*, kaum Zeit für konzentriert Arbeit sein wird, habe ich heute Abend, noch ein Chaos Excel meines Vorgängers, ganz neu erstellt.

*Grosser Umzugstag im Büro,  1500 Menschen ziehen um, von einer Ecke in die andere, bzw ein paar Stockwerke hoch oder runter, wenige auch in andere Gebäude.Und einige auch neu ins Gebäude. Heute standen schon etliche Männer 😉 vor meinem Tisch und schauten sich ihren Arbeits Platz ab Morgen an. Wir ziehen, nur ein paar Meter weiter, der I…und mein Ex Winningteam ziehen ein paar Stockwerke weiter. Das ist halt so, um den I…tut es mir nicht leid, aber ums Team schon.

 

 

 

 

 

 

 

aufgesetzt. Jetzt kann ich damit leben