Gute Nacht

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Es war ein wunderbares Wochenende, gestern toll gewandert, heute nur eine Stunde mit Steigung spaziert, dann Wohnung geputzt, ins Auto gehüpft, nach Hause gedüst. Ausgepackt, Waschmaschine gestartet, geduscht, aufgebrezelt und nach Zürich gedüst. Dort Zuviel gegessen, viel Wasser und einiges an Wein geschlürft, inmitten der Familie vom Giraffen Schatzi, welcher mit der Familie, welche auch in schlechten Zeiten zu ihm hält, den Schweizer Meister vom Frühjahr feierte.

Ah und mit den Eltern vom Giraffen Schatzi, gehen wir gelegentlich mal auf den See, südlich der Alpen. Morgen läutet der Wecker eine Stunde später, denn zu Hause sind wir erst kurz vor 23.00 😉

Man liest sich, herzlichst grüsst die Anne aus der S-Bahn.

Fast zu schön…

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Wir sind durch die wunderbar Herbstliche Berglandschaft gewandert und gingen ziemlich an unsere meine körperliche Grenze. Aber etwas aus der Komfortzone rauszugehen schadet ja nie 😉

Was ich extrem merke ist, dass die ganze Verantwortung und der Druck den ich hatte, allen Anforderungen von überall gerecht zu werden etc, jetzt von mir abfällt, das tut verdammt gut. Trotz dem Theater mit dem Idioten, schlafe ich schon viel besser als die Jahre zuvor 😉

So, ich muss los zum Pizza Essen, was für ein hartes Leben 🙂

 

Zwerg

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Auf einem Traumweg gings heute wieder runter ins Tal. Und mein liebster Männe, sieht so von weitem aus wie ein Zwerg auf Wanderschaft😀

Gleich gehts los nach Hause, man liest sich 😉

Lai Blau

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Von der Lukmanier Staumauer gings hoch zum Lai Blau.

Es war heiss und die gerade überstandene Erkältung liess mich etwas kämpfen.

Später gehts in die Pizzeria, anstrengendes Wochenend Leben. 😎


Nass geworden aber tolle Natur

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Wir sind bei bewölktem Himmel vom Lukmanierpass den Berg hoch zum Passo della Gana Negra. Den bewölkten Himmel fanden wir gut, denn es ging steil nach oben.

Etwa 100 Höhenmeter vor der Passhöhe, begann es zu Regnen. Männe blieb stehen und zog sich die Regenjacke über. Ich weigerte mich und hetzte die verbliebenen Höhenmeter ohne Regenjacke hoch, denn Aufstieg, keuchen und schwitzen in der Regenjacke ist nicht mein Ding. Aber, na ja, dann im starken Regen und Wind schnell die Jacke und Regenhose überziehen war auch sehr hektisch und ging nicht so schnell wie gedacht. 

Wie zwei begossene Pudel standen wir auf der Passhöhe. Was ich wie immer genoss, auch klitschnass, war von 2340 Metern aus auf die umliegenden Berggipfel zu schauen. Man sieht ihre Schönheit von oben besser! 

Da es dann, so nass,  doch zu kühl war, machten wir uns bald wieder auf den Rückweg runter zum Lukmanier Stausee.

Bald kam auch schon die Sonne wieder raus, und die Natur und die Farben explodierten richtig um uns rum. Die Vögel pfiffen, Schmetterlinge labten sich an prächtigen Blumen der Alpen Südseite.

Wie oft hier in den Bergen, fanden mein Mann und ich, wir Menschen, zwar Teil der Natur, sollten endlich aufwachen und aufhören sie zu zerstören! Denn hier oben, wo nur wenige Wanderer zu Fuss hoch kommen ist es paradiesisch schön. Und so schön, könnte, sollte es doch überall sein!

Bauwerke, Kunstwerke

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Hier in der Surselva wandern wir oft hunderte Meter über dem neuen Gotthard Basistunnel. An einigen Orten sieht man Laser Messungen welche die Berg Bewegungen messen und auf dem Weg zum Val Nalps Stausee auch einen riesiegen Frischluft Schnorchel. Absolut gigantische Wunderwerke der Technik.

Im Tal lebt ein Künstler, welcher wunderschön mit Holz arbeitet, auch das sind Wunderwerke.

Und ansonsten war es heiss, streng und schön 😀

Stau 😉

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Kurz vor der Passhöhe eine Strassenblockade von einer Ziegenherde, Männe fürchtete schon, auch im Tunnel welche anzutreffen, aber nein, sie zweigten zum Glück alle davor ab. 

Wir stiegen von der Lukmanier Passhöhe zum Passo del Uomo und von dort noch etwas weiter hoch zum Medelser Rhein. Männe hielt einige Gesteins Vorlesungen, mit Anne als interessiertem Publikum. Wir betrachteten einen Block Gletscher und Gneiss Bänder. Leider kann ich mir so gesteinige Dinge nicht wirklich merken, ich staune immer wieder aufs Neue 😉 

Da es auf der Alpensüdseite stark nach Regen aussah, machten wir am höchsten Punkt keine Lunchpause, sondern schritten schnellen Schrittes über Stock und Stein zur Lukmanier Passhöhe zurück, wo wir am Stausee an einem gemütlichen Tischchen unseren Lunch knabberten.

Jetzt ist Lese- Chillzeit angesagt