Überwunden

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Die Talsohle ist überwunden. Heute Abend bin ich viel fitter als die letzten 3. Ob es an den 4 erholsamen Nächten lag oder ich einfach einen Virus überwunden habe?Oder ist es die Vorfreude Morgen Abend wieder elektrisch in die Berge zu düsen? Oder der liebe Spruch eines Teamkollegen, aus der Rolle welche ich am abgeben bin? Als es heute an einem Meeting hiess, mein Ersatz starte in 2 Wochen, sagte der Kollege empört:“Die Anne lässt sich nicht ersetzen!“ ♥️

Who knows? Wohl von allem etwas.

Auf jeden Fall, gehe ich nach der Tagesschau gleich noch etwas privates Admin machen und sonst noch ein wenig hin und her tragen. Es blieb ja einiges liegen, die letzten Abende.

Liebe ist – Glückliche Anne

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Wir sind durch einen herrlich kühlen und wunderschönen Bergwald (Waldreservat Uaul Prau Nausch) mehr als 600 Höhenmeter den Berg hochgelaufen, ohne einmal ausser Atem anhalten zu müssen. Nun gut, das lag vor allem an der herrlichen Kühle und dem Schatten, und evtl am Training der 5 Wandertage um den 1. August rum. Auf jeden Fall, sah Sedrun weit unten, dann aus wie eine Spielzeugwelt.

Nach nochmals etwa 80 Höhenmetern um die Aussicht zu bewundern, gingen wir zurück zur Bergstation der kleinen Bergbahn.

Selten schmeckte ein Käseteller so lecker wie heute, was bei mir nach Sport, immer ein spezielles Highlight ist.

 

Als Männe nochmals etwas zu Essen holen ging, kam er, von mir völlig unerwartet,  mit einem Kristall zurück. Ich bin  vor Freude fast abgehoben 🙂

Der Kristall hat jetzt in meiner kleinen Stein Sammlung Vitrine einen Ehrenplatz erhalten.

Dann gings in der kleinen Gondelbahn runter und dann leise und Emissionsfrei zurück in die Wohnung in den Bergen. Das Auto hängt jetzt an der Steckdose in der Garage und wir werden irgendwann abends, nach Hause stromern.

Ein wunderbares Wochenende, voller Bewegung, leckerem Essen und Zuwendung vom lieben Männe, waren absolute Wohltat.

Man liest sich, glücklich grüsst euch Anne

 

Kleine Welt

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Wir sassen vorhin gemütlich im Restaurant am Aperitif als sich vis a vis von mir, 3 Männer an einen Tisch setzten. Einer davon und ich blickten uns verwundert an, dann beide weg und wieder, bei mir drehte es noch im Kämmerchen, so von wegen: „Von wo kenne ich so einen Muskel bepackten jungen Mann? Mukibude?“

Das Hirn des jungen Mannes war schneller, er stand auf und kam zum Tisch und fragte, ob wir im letzten Herbst nicht gemeinsam auf einem Tauchschiff gewesen seien?

Genau, von daaa kannte ich ihn. Er ist mit Freunden zum Goldschürfen hier in den Bergen. Die Welt ist manchmal wirklich klein 😉

Ah ja und das Auto lud unterdessen gemütlich auf 100%, an der gratis Ladestation im Dorf unten. So muss es jetzt nachts nicht laden. Und wir konnten das auch gut als Parkplatz nutzen. Win win.

Super leise!

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Den Berg hoch fuhren wir ohne Radio und super entspannt ganz leise hoch! Da kam echt Freude auf. Ich genoss die Stille, das ist echt ein neues Gefühl beim Auto fahren.

Männe genoss es auch, mächtig Gas zu geben, ohne aufheulen des Motors.

Wir hatten ja Angst, dass es nicht ganz hoch reicht. Wegen starkem Gewitter, etc und eben, das erste mal so weit. Deshalb wollten wir beim Windrad etwas Strom tanken. Aber da hatte es ein Lade System nur mit Schlüssel, Mist, danach suchten wir gezielt nach Stationen von Energie 360 und fanden eine Station wunderschön bei einem Park.

Also Auto verkabelt und dann etwas Spazieren an der Sonne mit Sicht auf die Berge, herrlich aber ups, das war ja ein Friedhof und Mist, es war ein ganz laaaangsamer Lader.

Also wieder ins Auto und dann gezielt , mit 2 mal falsch abbiegen und so 😉 zum schnellen super Lader. Da war auch das Kabel doppelt so dick.

Im Shop daneben schlürften wir einen Latte, gingen kurz aufs Klo und dann zeigte das Auto übers App auch schon wieder 100 Kilometer mehr an. Und davon verbrauchte es dann gar nicht mehr soviel. Beim Abendessen im Dorf in den Bergen, lud das Auto noch etwas vom Gratis Lader von einer Bank (siehe Foto) und hier in der Garage hängt es, offiziell erlaubt, an einer normalen Steckdose. Und das nächste Mal geht es auch ohne Laden, wir Schisshasen.

Annes Nerventicker

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Wir sind zum ersten mal mit dem neuen Elektroauto unterwegs in die Berge.

Angst dass die Batterie leer wird brauchen wir nicht zu haben, es hätte unterwegs an vielen Orten Lade Möglichkeiten. Aber eigentlich sollte es ohne Laden hoch laden. Im Moment zeigt die Batterie noch 162 km Reichweite an und wir sind noch 127 km vom Ziel entfernt 😉

Ich werde updaten und sagen ob es reicht😀

Das extrem starke Gewitter mit Hagel vorher, das schmerzte dann schon fast körperlich 😉

Update: Es könnte evtl knapp werden, Schisshasen gehen gleich etwas Strom vom grossen Windrad im Rheintal saugen😉

Vernunft

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Nach 2 Tagen mit grossen Anstrengungen nahmen wir es heute ruhiger.

Wir fuhren mit der Neun Uhr Bahn auf fast 2000 Meter hoch und liefen dann, die etwa eine Stunde, zum Lac Serrain hoch. Alles an der vollen Sonne, meist bergauf, aber da es noch „früh“ war, ging es ohne innere Schweinehund Diskussionen ab. Aber es war schon sehr warm. Unterwegs trafen wir nur auf eine Blindschleiche, welche sich an der Sonne wärmte, Wanderer waren ausser uns noch keine da.

Am noch völlig einsamen See, standen wir etwas rum und dann machten wir uns auf den Rückweg. Und da, hatten wir vor allem im untersten Teil, extremen Gegen Verkehr.

Wie kommt man auf die Idee, vor allem mit Kindern, an so einem heissen Tag erst um 11 Uhr loszugehen??

Wir fuhren mit der 11 Uhr Bahn runter und hatten danach das bekannte Pattern. Duschen, etwas Essen und dann musste Anne wieder kopfüber ins Bett und auf der Stelle ihren kurzen Mittagsschlaf machen.

Ausserhalb der Komfortzone

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Die Idee war eigentlich gut. Weil mich gestern, beim Abstieg, trotz den Knietapes die Knie schmerzten, planten wir heute eine Wanderung nur mit Aufstieg, ohne Abstieg. Den übernahm die Gondelbahn.

ABER, obschon wir um 09.00 loszogen, war der Aufstieg, auch ohne Abstieg die Hölle. Ich kämpfte gegen Tausend Schweine Hunde. Nach etwa einer Stunde fand ich endlich meinen Rhythmus und es ging mit weniger Qual die restlichen 2 Stunden weiter den Berg hoch, aber trotzdem. Die Kombination untrainiert und Sommer Hitze sind Kraft raubend.

Zürück in der Wohnung, konnte ich nur noch Duschen, einen Kaffee runterkippen und dann fiel ich erstmals Kopfüber ins Bett und schlief trotz hell und Musik, sofort ein.

Jetzt geht es besser, solange ich rum liege. Sport ist echt manchmal Mord.