Ach ja

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Gleich nach dem Yoga so explodiert wie noch nieim Arbeitsleben.  Gegen den Kollegen der mein Team zerhaut.

Egal, eine LM die mir vis a vis sass, sagte mir per chat, dies sei nötig gewesen. 

Danach zitierte ich meinen Linemanager mit mir in ein Sitzungszimmer und sagte ihm, er müsse jetzt ganz klar handeln und die Verantwortlichkeiten festlegen. Und falls nicht, auf die Zähne beissen bis der hm nicht mehr Schokochef des Bereichs aus 3 Wochen zurück kommt und ihm das Messer an den Hals setzen.

Und als ich spät aus dem Büro ging, kam der Chef des Nachbarkollegen zu mir, nahm mich in den Arm und sagte. Der Idiot sei auch schon an ihn geraten, das sei ein absoluter Idiot. 

So zerhaut man ein Winningteam. Schlau gemacht,  in Zeiten von harten Zeiten bei den Banken. Schildbürger hoch 3 😢

Trigger war erfolgreich und Pausen helfen

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Heute Morgen halfen die im Weg liegenden Turnklamotten super. Ich zog schon beim aufstehen die kurze Turnhose und das Shirt an. Danach gab es gemütlich Zeitung, Kaffee und Frühstück und dann habe ich brav, mit Musik 25 Minuten lang geturnt. Und zwar im Heimbüro, da Teppich und weil meine Hanteln und Bänder auch dort sind. Und der aufgeklappte wartende Arbeitsrechner liess mich kalt 😉

Das merke ich mir. Einen Trigger immer so setzen, dass es einfach geht!

Mit Haare schneiden gabs eine etwas verspätete aber 60 Minuten lange Mittagspause mit noch etwas Fussmarsch hin und zurück. Dann 2 Stunden Meetings bis mir meine Blase fast explodierte und danach nochmals Pause um mit dem gerade anwesenden Beluga neues Gas für den Grill und Blumenerde zu holen. Danach habe ich nochmals gearbeitet und Stress habe ich eh, aber trotz 9.5 Stunden Arbeit heute, fühle ich mich recht ok. Dass ich nicht in der heissen S Bahn hängen musste half natürlich auch.

Und Morgen habe ich Yoga 😃😄😄

Hämmernde Kopfschmerzen

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Gestern Abend vor dem ins Bett gehen Klo geputzt, Boden im Klo feucht aufgenommen, heute kurz vor 6 Uhr wieder das Klo geputzt, Rand voller…ihr könnt euch denken was…

Schon seit dem Aufstehen Kopfschmerzen, welche im Büro dann stark hämmerten. Am liebsten hätte ich nur noch geheult, aber alle sind so am rotieren, darum wollte ich mir das nicht zugestehen…Während des Yogas waren die Kopfschmerzen plötzlich weg, kaum im Büro wieder da.

Ach ja und dann abends mit Männe noch zur Autobahn Raststätte in der Nähe gewackelt, half sogar etwas gegen die Kopfschmerzen und „Schweizerische“ Kleinigkeiten gekauft, zum Ausschmücken der Gutscheine welche eine Mitarbeiterin von weit weg, Morgen an ihrem Abschiedsapéro erhält. Natürlich haben sich alle an den Apéro angemeldet, nur ans Geschenk dachte niemand…ausser eben…und dann hat sie Kopfschmerzen….und das Klo und den Boden habe ich danach auch nochmals geputzt und der Papa hat sich vorhin zum Pinkeln hingesetzt und es danach stolz lauthals durchs Haus gebrüllt. Echt jetzt, wie ein Kleinkind ;-(

Super Team!!

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Der Donnerstag wird glaube ich zum Lieblingstag meines Teams und mir.

Einerseits habe ich mittags Yoga, das heisst eine lange, entspannte Pause, nach der mich „fast“ nichts mehr ärgern kann.

Fehlende Zeit zum Essen nach dem Yoga, egal. Und auch die Meetings die ich dann Schlag auf Schlag hatte, liefen wie am Schnürchen.

Das grosse wöchentliche Meeting meines ganzen Teams, wo wir über alle Projekte welche wir bedienen sprechen, begann schon mit einem Lacher und endet meist im Lachen.

Ich war, vor der Zeit, vor dem Raum, der Raum leider besetzt. Als meine reservierte Zeit anbrach, klopfte ich kurz und energisch an die Tür, und schritt entschlossen in den Raum, wo ich mit Schrecken sah, dass ich da unseren hohen Account…Guru gestört hatte…Und nur weil er es war, ging ich wieder aus dem Raum und schloss die Tür wieder. Mein Team draussen, guckte erstaunt. Ich sagte nur xy und alle wussten Bescheid und fanden es natürlich lustig, dass ich ihn fast aus der Raum geworfen hatte. Vor dem Mann habe ich riesigen Respekt. Er hat mich, wenn es um schnelle wichtige Entscheide ging, immer Unterstützt, ein Email von ihm kann Berge bewegen. Und er setzt sich stark dafür ein, dass unsere Arbeitsplätze in Zürich bleiben.
Wir warteten kurz und nach wenigen Minuten, kamen der Guru und das nicht so hohe Gefolge aus dem Raum. Ansonsten hätte ich hektisch nach einem freien Raum suchen müssen.

Das Meeting danach war effizient und konzentriert, Lacher auf meine Kosten gab es eh, weil ich die Meeting Minutes gleich mitschreibe und dabei zum Team und nicht auf die Tasten schaue, merke ich über das Lachen des Teams, wenn ich auf einer falschen Zeile schreibe, also etwas überschreibe oder so.

Aber auch sonst, waren alle fröhlich, trotz des Endspurt Stresses. Die Interfaces stehen schon zu 95%, die wichtigsten Services sind schon komplett und was fehlt, ist auch auf gutem Weg. Vor 2 Wochen, sah es noch ganz anders aus.
Nach etwa 50 Minuten Meeting, ging ein fröhliches Team, mit fröhlicher Projektleiterin aus dem Raum.

Ist das nicht Geil??? Das ist mein Motor, welcher mich antreibt!

Heute ist mein Glückstag!

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JAAA, wenn ich jetzt noch am Tauchen wäre, stünde im Logbuch:“Hipp, Hipp, Hurra, es geht!!“.
Denn vor 5 Jahren, war der Rückengau. Und am Tag vor der OP kam der super gute Chef Neurochirurg zu einem Gespräch zu mir ins Zimmer und nahm mir sämtliche Hoffnung. Ich denke er wollte mir nicht zu viel Hoffnung machen und unterschätzte seine Operationsfähigkeiten.
Denn er sagte mir, meine Pfote werde gelähmt bleiben, da sei der Schaden zu gross und er hoffe mir wenigstens einen Teil der Schmerzen reduzieren zu können. Und er sagte auch, arbeiten werde so wohl nicht mehr gut möglich sein.

Aber nix da, ich wachte am 1.12.2011, wie hier schon mal beschrieben, aus der OP auf, hatte 0 Schmerzen und HUNGER. Zwei Stunden später als mein Mann zu mir ins Zimmer kam, war ich mit der Krankenschwester schon im Badezimmer und als mein Männe mich aus dem Bad kommen sah, traute er seinen Augen kaum. Anne ging vorsichtig aber ohne Humpeln auf ihn zu.

Die Schwäche im Bein ist nur noch selten zu spüren, darum heisst es ja auch „Prinzessinnenbein“. Und ansonsten, eben Hipp, Hipp, Hurra!!
Auch der Neurochirurg fand das Ergebnis richtig toll. Der strahlte bei der Abschluss Untersuchung nach 5 Wochen fast mehr als ich.

Ach ja und ich nahm mir heute Zeit fürs Yoga, das tat enorm gut, auch wenn ich nach 15 Minuten von 60 fand, es reiche bereits mit den vielen Abfolgen vom Hund mit hängendem Kopf übers Brett zur Kobra und dann zurück und und und.

Aber dann ging es doch und die Zeit verflog. Auch bei der Arbeit, da rannte sie richtig. Hätte mich ein Mitarbeiter heute nicht für unser Projektmeeting abgeholt, hätte ich es verpasst, bzw hätte mich eventuell gewundert wo mein Team steckt und es dann bemerkt. Aber für so etwas hat man ja liebe Mitarbeiter, welche einen nett abholen und lieb fragen:“Sagst du das Meeting ab??“

Spannungsübungen frei Haus ;-)

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Seit meinem Rückengau, sollte ich möglichst täglich Spannungsübungen machen. Aber bei meinen langen Arbeitstagen, geht das gerne unter…

Seit dem Rückengau hatte ich morgens immer Probleme mit sitzen. Gemütlich Frühstücken am Wochenende? Ging nicht, der Rücken schmerzte und unter der Woche nehme ich mir dazu eh erst im Büro Zeit. Und dann, bzw bereits im Zug geht das Sitzen besser. Weil ich mich bis dahin bewegt habe.

In den Ferien, an der Wärme, waren die Morgen Schmerzen jeweils auch wie weggeblasen, aber kaum zu Hause, waren sie wieder da.

Aber jetzt sind sie weg, dabei sitze ich aktuell um 5 Uhr morgens hellwach gemütlich am Tisch, weil mich der Jetlag früh weckt.

Den Grund dafür kenne ich auch. Die 6 Tage auf dem Safariboot, wo ich Tag und Nacht die Schauklerei ausgleichen musste, waren super Spannungsübungen frei Haus. Und dann waren wir ja auch noch 5 mal mit dem Tages Schiff ein paar Stunden am rumschaukeln.

Weil mir das so gut tat, wird wohl Tauchurlaub auf dem Safariboot jetzt einmal im Jahr dazugehören.

Und damit es noch eine Weile so schmerzfrei weitergeht, mache ich jetzt täglich brav meine Spannungsübungen. Es wird erst gebloggt, wenn geturnt wurde, da bin ich superstreng mit mir, aber die Motivation dazu ist aktuell auch gigantisch.
Und mit meinen super stabilen Sonnengrüssen auf einem Bein, da kann ich im Yoga am Donnerstag mega glänzen, kein Gewackel mehr von meiner Seite 😉

Harter Termin

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Seit der Sommerpause habe ich es nur einmal ins Yoga geschafft. Nur letzten Donnerstag gerechtfertigt, weil wir ja in Holland waren.

Die anderen male, liess ich es wegen zuviel Arbeit und den ganzen Tag durch Sitzungen ausfallen, weil ich fand, ich könnte nicht 90 Minuten Mittag machen, weil ich sonst ja gar nicht zum arbeiten käme…

Doofe Anne echt, ab jetzt gehe ich am Donnerstag immer und wenn schon sage ich Sitzungen ab, bzw verschiebe sie auf andere Tage, aber fürs Yoga, nehme ich mir die Zeit.

Mir schauen und selber helfen, kann nur ich selber!!!

Das Budget Theater flammte heute nochmals von vorne auf..ich ging fast durch die Decke und mein Blutdruck war wohl auch auf Rekordwert.

Im Yoga kam ich runter und konnte das Theater auch wieder schlichten, bis es wohl wieder hochkommt-dann gehe ich raus eine Runde laufen, wie die Oma von Sweetkoffie auch predigte: „Stress gehört in die Beine“