Müde aber glücklich

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Erstens kenne ich so eine Nation, welche beim Fussball schon qualifiziert ist,oui, chouette.

Dann spürte ich heute klar den Unterschied des neuen Solution Heads zum früheren. Denn der jetzt griff, als wir wegen einem neuen Tool welches spuckte und einem Approver welcher sich aufplusterte fast verzweifelten, nach 2-3 mails heute Morgen beherzt zum Telefon und rief den Approver an. Sagte was wir alles gemacht hätten, wie dringend es sei und so. Stärkte mir, uns also den Rücken.

Und es löste das Problem.

Mal vorläufig. Ich druckte dann noch alles aus und evtl klappern wir am Montag noch die Chefetage ab. Um die Unterschriften zu holen. Denn das ist für etwas, was wir unbedingt machen, bezahlen müssen. Sonst wird es bald peinlich.

Der frühere, hätte mich alles alleine machen lassen, Hurra, so ist es trotz gerade etwas viel Arbeit, toll.

Ah ja und wegen dem Idioten hat jetzt schon der 3. gekündigt, er kam erst als ich weg war, ist erst etwa 30, fand problemlos was Neues. Und ein super toller Kollege über 50, hat mir heute beim Mittagessen gesagt, dass er, wäre er unter 40, auch schon lange weg wäre.

Das ist doch krank, dass sich so gute, ältere Angestellte nicht zu wehren getrauen. Falls ich eine Lücke im neuen Team habe, weiss ich schon wo ich suche😉

Heeeiiiisss

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Sommer ist ja schon etwas tolles. Aber diese Schwitzerei.

Nach der Arbeit stand ich zuerst im Schatten und weil die Sonne wanderte, in der Sonne, am Abschiedapéro des Kollegen.

Und ich bin ja froh, von dem zu übernehmen. Aber ich weiss jetzt, warum die Entwickler ihn nicht ernst nahmen. Der ist ein verträumter Chaot und tippt ständig auf dem Smartphone rum.

Und jetzt sitze ich in einem der „gut klimatisierten“ Niederflurbahnwagen, welcher rappelvoll ist und mir rinnt der Schweiss in Strömen runter. Irgendwie ist es auch für den Wagen zu heiss.

Aaaarrrggghhh, so was hasse ich. Ich stinke sicher grauenhaft, buääääää.

Und Morgen treffe ich mich Mitte Vormittag mit einem wichtigen Hersteller und Nachmittags mit hohen Tieren von hm, hm. Natürlich im Hosenanzug und x mal per Tram in der Hitze durch Zürich.

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Killing me softly

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Eben mit Business Zulieferer nach Kennlernmeeting noch ein Bier getrunken. War wichtig😉 aber raubte Zeit.

Denn noch sehr viel vom Kollegen zu übernehmen bis er Freitags weg ist. Und ich arbeite ja noch 50% im alten Job und da sind ab nächster Woche 150% von 400 % , die nächsten 2 Wochen in den Ferien und den 100% Kollegen vertrete ich in der Regel und die 50% nimmt uns beiden doofe Fleiss Arbeit ab.

Und sie hat ihre Ferien nicht mit uns abgestimmt und ich erfuhr erst heute davon.

Das wird eine extreme Priorisierungs Übung die nächsten Wochen.

Aber das wäre es auch sonst gewesen. Jetzt habe ich wenigstens eine Ausrede. Und ich trage mit gutem Gewissen niemandem etwas hinterher. Ein Email muss reichen. 3-4 Erinnerungen gibts nicht mehr.

Und so etwas im Sommer. Mist.

Aber ich bin trotzdem froh um den Wechsel, auch wenn es jetzt sehr eng wird.

Richtige Leadership wie jetzt wieder, liegt mir besser 😀

Modeschau

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Weil ich nächste Woche den Stakeholdern der Partnerfirmen in dem grossen Projekt vorgestellt werde, musste ich dringend schauen und hoffen, dass ich noch passende Hosenanzüge besitze. Mit Hosen Blazer Kombi in der gleichen Farbe. Gar nicht so einfach, ich habe 3 verschiedene Schwarz im Angebot, neben grau und Dunkelblau. Unglaublich, aber früher arbeitete ich an Orten, wo Anzug tragen immer dazu gehörte.

Danach war ich überhitzt und mein Genick war verspannt, aber ansonsten, Entwarnung, 3 Kombinationen gehen easy und eine, wenn ich 3 Tage nichts mehr esse 😉

Das reicht, ich bin beruhigt, jetzt hängen die zuvorderst und werden nächste Woche wieder mal ausgeführt.

Edle Schuhe habe ich auch, auch wenn ich sonst in Sneakers ins Büro laufe und Blusen habe ich eh viel zu viele. Also Entwarnung auf der ganzen Front, jetzt kann das Wochenende richtig starten, man liest sich 😎

Es ist wie nach Hause zu kommen

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Ich sitze noch 20 Tage am alten Ort.

Wenn ich Meetings mit den neuen Projektkollegen habe, gehe ich zu ihnen und danach scharwenzle ich dort immer noch etwas rum.

Es ist wie nach Hause kommen, anders kann ich es nicht beschreiben.

Die Tage sind lang, aber es ist wieder ein freudiger, innerer Motor da, der mich antreibt. Und der neue Solutionchef ist so begeistert dass er mich hat, dass ich mich manchmal fast umdrehe, um zu sehen, wer hinter mir steht, weil ich nicht glauben kann, dass er mich meint. Der kennt mich jetzt ja auch schon ein paar Jährchen, was soll denn da so toll sein?

Ah und nächste Woche gibts 3 Tage Hosenanzug Verkleidung, weil Partnerbanken und so treffen 😉

Es wurde kommuniziert

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Meine Kollegen taten mir am Info Call leid. Die waren völlig erschlagen. Aber, das Gute an der Geschichte ist, dass sie jetzt einen aufwändigen Task abgeben können.

Ich habe die „Arschkarte“ erhalten die Übergabe zu kommunizieren und Schulungs Folien zu erstellen. Das ist aber überhaupt keine Strafe, ich mache so Dinge gerne. Die Schulungen können sie mir gerne aufdrücken, wenn ich sonst entlastet werde, das liegt mir. Psst, nicht verraten 😉

In der neuen Linie wurde dann auch informiert und das Email dann noch x mal weitergeleitet, mit dem Effekt, dass meine Inbox Amok lief, aber das waren nur nette emails 😀

Erstmals bin ich erleichtert, dass es jetzt kommuniziert wurde.

Berge und Entspannung

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Wir gönnen uns für diesen Winter, ein wohl letztes Skiwochenende, in den Bergen.

Hochfahren durfte ich gestern, 2:30 Fahrt, davon 1.20 Männe neben mir auf Englisch eine berufliche Telefonmeeting mit Amerikanern leitend. Irgendwann fragte einer, ob er in einem Auto sitze. Männe zurück:“Oh yes, my women is driving or more she is speeding“, frecher Kerl 😉

Heute Skitag bei prächtigen Bedingungen. Viel und guter Schnee, sonnig aber morgens doch noch kühl, super für den Schnee. Und sehr wenig Leute, vor allem Morgens.

Das Meditieren kann ich jetzt auch beim Skifahren einsetzen. Der Kopf achtete nur auf die Skier, den Schnee etc, fast nix anderes drehte im Kopf. Mit dem verblüffenden Erfolg, dass ich Männe stets auf den Fersen folgte und er mich erst auf der Talabfahrt, auf dem von Gras durchzogenen letzten Hügel, abhängte.

Die Raserei hat irgendwie zur Verspannung einer meiner Flanken geführt. Aber nach einem Bad in „Milch, aka Eselsmilch“ mit aufblasbarem Kissen zum anlehnen* und gemütlich lesend, ist das fast wieder gut.

Ach tut das alles gut!!! Das Leben ist so schön, ich könnte jauchzen!

*Teil vom Riesen Abschiedsgeschenk vom alten Team