Keinen Bock mehr

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Ich habe immer sehr gerne gearbeitet. Änderungen in Prozessen, auch wenn sie sehr schief daher kamen, befolgte ich klaglos. Ich bin rumgerannt, gesprungen und habe alles erfüllt. Und versucht, den Sinn darin zu finden. Und ich habe trotzdem alle versprochenen Projekt Ergebnisse ausgeliefert.

Genau diese Motivation ist mir heute vollkommen abhanden gegangen.

Jetzt kann kommen was will, ich umgehe so viel wie möglich und sehe mich auch nicht mehr als allein Verantwortliche. Jetzt müssen alle ran, ich habe keinen Bock mehr und für Offshore hole ich auch keine verdammte Kohlen mehr aus dem Feuer.

Dafür ist das Leben zu wertvoll.

Man liest sich 😥

Ach ja

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Wunderschöne Wanderung, nicht zu Anstrengend aber doch genug fordernd. Bliss!

Zurück in der Wohnung traurige Nachricht erhalten über den viel zu frühen Tod (Unfall) des Superlieben Paten der Giraffe. Sie hatte es gerade von einer Freundin erfahren. Es ist passiert, als wir in den Ferien waren und danach haben wir vor lauter Jetlag die Todes Anzeigen nicht verfolgt.

Seither dreht es in Männes und meinem Kopf ziemlich.

Die Schultern an den Ohren

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Die vergangene Woche war irgendwie verkorkt.

Papi Trauer kam wieder mal hoch, als ich auf dem Mobile seine gespeicherten Nummern sah, per Zufall. Ich habe sie dann alle gelöscht, auch seine gefühlt Dutzend Prepaid Nummern des letzten Jahrzehnts. Ich kann ihn ja wirklich nicht mehr anrufen, aber das löschen der Nummer zerriss mich fast.

Arbeit hatte ich auch mehr als genug und irgendwie war irgendwie Kinder Garten ausgebrochen. Alle wollten an der Hand genommen und alles erklärt bekommen von mir. Anne der Erklärbär.

Dann auch mal wieder mit Männe gezankt um echt nur Bullshit.

Darum gings gestern gegen Abend, ab in die Berge.

Das alles hat mir die Schultern hoch Schiessen lassen, heute früh war der Nacken steif und verspannt.

Eine Runde Yoga, eine “ kleine Hochgebirgs Spazierrunde“, den Hühnern zuschauen, auswärts lecker Mittagessen half schon etwas. Jetzt noch eine Runde Mittagsschlaf, dann sollte es gut sein 😉

Man liest sich

Störungen bei der Arbeit

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Eine meiner „Schwächen“ bei der Arbeit ist, dass ich sehr konzentriert und effizient arbeite. Ja ich weiss, eigentlich ein Traum für jeden Arbeitgeber.

Aber nicht, wenn der Vorgesetzte so weit vom Team weg ist und daher die Leistung nur an den Überstunden misst. Da kommt der Kollege, welcher immer rumquatscht, dafür abends lange arbeitet und dem Vorgesetzen vorheult er habe Stress, besser weg.

Nun gut, das ist jetzt zum Glück besser. Aber was ich immer noch nicht ertrage sind unnötige Störungen.

Ich sitze konzentriert an der Arbeit, der Kollege neben mir sagt: „Anne, ich hätte eine Frage.“ Anne dreht den Kopf, der Tischnachbar sagt:“ Kommst du heute mit in die Kantine zum Essen?“ Anne rollte mit den Augen, knurrt:“Ja“ oder „Nein“ dreht den Kopf wieder der Arbeit zu, aber es vergehen ein paar Minuten bis sie wieder versunken ist.

Oder, ein anderer Kollege, neuer im Team: Ich sitze nach dem Yoga, am Bildschirm mit meiner 1. Mahlzeit des Tages. Das Müsli ist noch fast voll. Der Kollege stellt sich vor mich hin und fragt:“Hast du kurz Zeit?“ Wenigstens antwortete ich da, “ Geht es auch erst in 10 Minuten?“ Als ich nach dem Essen zum Kollegen ging und fragte um was es gehe, sagte der tatsächlich:“ Hast du Zeit für einen Kaffee?“ Und das wollte er mich beim Essen fragen?

Der gleiche Typ ein anderes mal: Ich in reger Diskussion wegen einem Defekt in Produktion mit dem Solution Chef und einer Entwicklerin. Der Kollege kommt dazu, tippt mir auf die Schultern und fragt:“ Kommst du schnell?“ Anne: „Ja, wenn wir das Incidenece fertig besprochen haben“. Als ich dann zum Kollegen ging, wollte er mir zeigen, wo er ein Dokument gespeichert hat. Ein Hyperlink hätte da ja echt gereicht.

Aber, Störungen, wenn es wichtig ist, oder jemand echt kurz Hilfe braucht, die machen mir gar nichts aus. Heute nervte sich ein Kollege mit einem Request in einem Tool rum. Kurz bevor er explodierte, frage er nett:“ Anne, kommst du schnell?“ Da stand ich absolut ohne Augenrollen auf und helfen konnte ich ganz schnell, weil ich mich mit genau dem Tool und dem Problem letzte Woche rumgeschlagen hatte und herausgefunden hatte, wie man es umgeht.

Gegen die Störungen des Kollegen am Nebentisch, habe ich jetzt so super Kopfhörer mit Geräusch Unterdrückung. Aber immer kann ich die ja nicht auf haben, ich muss hören was abgeht im Team 😉

Aber manchmal frage ich mich schon, wie komisch sich gewisse Menschen benehmen.

Man liest sich 🙂

Die haben es zu gemütlich

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Seit wir aus den Ferien zurück sind, ist bei uns Baustelle. Und da die sich so gemütlich eingerichtet haben, befürchte ich, dass es bis in alle Ewigkeiten so weiter geht 😥

Man liest sich

Besorgt, Stein auf der Seele

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Es geht nicht um mich oder meine Familie, aber um zwei Menschen bei der Arbeit.

Bei einer hoffe ich von ganzem Herzen, dass nicht wieder was mit dem Herzen ist und bei der anderen, habe ich gestern gerüchteweise gehört, dass sie entlassen wurde. Die Person ist besonnener als ich, hat sich seeeehr eingesetzt,war kompetent, hat sich oft fast kaputt gearbeitet und war immer freundlich zu allen und hatte das Mundwerk trotzdem im Zaun.

Von mir kriegt man schon mal was auf die Nase (verbal). Und ohne Gnade, frei von der Leber, bis nach recht hoch hinauf.

Und falls es wirklich diese Person getroffen hat, denn so Gerüchte sind eigentlich Ernst zu nehmen, hinterlässt dies sogar einen riesigen Schaden und mich wieder ein Stück mehr in Richtung zu denken, dass wir Menschen echt gaga sind.

Es wird wohl deshalb jetzt mal ruhig bleiben hier, mir liegt das auf der Seele.

Tag mit allem

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Als ich heute noch gemütlich im Bett meinen Latte schlürfte und den Tagi las, kam bereits eine Jubel Nachricht auf den Familienchat von Männe, welcher eine andere kleinere Zeitung las und dort von der Beförderung der Giraffe las. Wow, die 2. schon dieses Jahr und das jetzt 😀. Da geht es bei der Giraffe, ohne Spitzen Sportler an der Backe, offenbar mächtig beruflich aufwärts, würde ich da sagen. Recht so, Mädchen!!! Darauf kannst du echt stolz sein. Und auf deine eigene Wohnung mitten in Zürich auch!!

Dein Grosspapi von weit oben auf seiner Wolke*, jubelte mit Sicherheit auch!

Und sonst, Menueplan und eingekauft fürs Weekend, noch mehr Basilikum gekauft und von Männe pflanzen lassen, etwas gewaschen und gebügelt, Zahlungen gemacht, in der GMbH von Männe den Juni gebucht und gelesen, gelesen, gelesen, mit Männe gekocht. Jetzt nochmals lesen, Tomatenpflanzen und Basilikum wässern und sonst nix mehr. Ah ja, der Regen kam bis jetzt bei uns nicht an, das regnete sich schon über Zürich aus😉

* der war Zeitlebens auch immer etwas auf der Wolke 😉