Ach wirklich

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Liebes Schicksal, das wäre wirklich nicht nötig gewesen.

Jetzt wo die Bestrahlungen den Papi wieder klar denken liessen, erwachte der Kämpfer in ihm. Er ging so oft es ging im Krankenhaus Flur herum und Treppen hoch und runter. Heute wurde im dabei schwindlig, er fiel hin hat hat neben einem blauen Auge einen Splitterbruch im Oberschenkel.

Ich sitze bei ihm, bis er in den OP kommt, es könnte das letzte mal sein ( psst, er schläft gerade).

Echt Schicksal, es reicht und ich funktioniere immer noch, also gib verdammt nochmal klein bei!

Kleine Freuden und so

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Als ich heute, auf dem Heimweg aus der Stadt hörte, dass die Giraffe wieder auf Sendung ist, bog ich kurz entschlossen ins Krankenhaus Parkhaus ab. Denn der Papi, wünschte sich, die Giraffe mal „on Air“ zu hören. Und es passte perfekt. Um 10:50 war ich bei ihm, konnte seinen Radio umstellen ihm seine Hörgeräte reichen und dann gings auch schon los. Und er war ganz entzückt.

Ansonsten war Männe dafür weniger entzückt, dass ich mich geweigert habe, ihn morgens durch den halben Kanton zur Solarbaustelle zu fahren und heute Abend wieder abzuholen. Ich hab ihm gestern Abend gesagt, er solle sich anders organisieren. Und er hat sofort auch einen Kollegen gefunden, der ihn mitnahm.  Denn wenn ich schon den 3. Samstag hintereinander die ganze Einkauf, Entsorgungs etc Tour alleine stemmen darf, reicht mir das, mit der ganzen Papi Situation vollkommen, da brauche ich nicht noch Chauffeur Dienste, damit ich das Auto habe. Eigentlich ist es schon eher verwunderlich, dass er da nicht selber drauf kam.

Lecker, lecker

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Also das Weihnachtsessen gestern, war um Klassen besser als das mit dem „normalen“ IT Fussvolk, welches ich die letzten Jahre genoss 😉

Und der Wein war auserlesen lecker, vom Weingut eines bekannten Schweizers im fernen Ausland.

Und es gab erstaunte Blicke was ich, welche so viele Projekte gleichzeitig geschoben habe mit Anforderungen aller digitalen Schnittstellen, jetzt da mache. Mein neuer Pralinenchef, ist ja schon ein hohes Tier, aber ein noch höherer Manager stellte sich mir vor und als ich xxxx, aka hier halt Anne sagte, also nur meinen Vornamen, fragte er. Und der Nachname? Ich frech: „yyyy, warum?“  Er: „DUUUUUUU, bist xxxx, yyyy???? Und was machst du jetzt?“ Ich grinsend: „Ja und ich mache jetzt ruhige Ecke zzzz..!“.

Keine Ahnung was er für ein Bild von mir hatte, oder was es war, aber ich geniesse mal die Ruhe, die ich jetzt habe. Also nicht, dass ich wenig arbeite, aber anders und ich lerne viel und das freut mein Gehirn gerade sehr 😉

Und so habe ich auch genug Nerven für den Papi, den ich bei den Besuchen immer sehr aufmuntern muss.

 

 

 

 

 

 

 

Wichteln und so

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Ja, das gibts im neuen kleinen Team. Das Geschenk darf nicht über 10 Schweizer Franken sein, ich habe zum Glück die andere Frau im Team gezogen 😉 Vom Bodyshop gibts schon was unter 10 Franken und auch noch eine Badeperle dazu, aus dem Riesen Paket Geschenk des Teams, wo ich so viele Bodyshop Dinge und Dingerchen bekam, die wären ja dann kostenlos 🙂 Man merkt, der Spirit im neuen Team ist auch toll!

Ansonsten, um 18.00 zu Hause,  bald gegessen, weil Männe dankenswerterweise schon gekocht hatte. Dann ins Krankenhaus, kurz vor 20.00 durch die Stadt zur Tante gedüst, dort Tee getrunken, ein paar Dinge besprochen, weil sie am Freitag nach Frankreich zur Biopsie düst 😦

Kurz vor 21.00 im Auto nach Hause spürte ich die aufkommende Müdigkeit, aber um 21.00, als die Giraffe aus dem Äther die Nachrichten verlas, da war ich wieder hellwach und das ist immer noch etwas sehr besonderes für mich. Irgendwann gewöhne ich mich daran, aber jetzt ist es noch toll! Und der nächtliche Blick, auf die Weihnachtlich Geschmückte Innenstadt war echt auch cool.

Dann wurde noch den Kleiderschrank auf den Kopf gestellt, weil Morgen Weihnachtsessen ist und ich nicht in Hosen gehen wollte. So kam Männe noch zu einer kleinen Modeschau 😉 Und ich habe ein Outfit, welches tagsüber und abends geht und mir sehr gefällt, bereitgelegt.

Jetzt noch meinen Kindle suchen, den die Putzfrau irgendwie an einen anderen Ort gelegt hat, er lag 100 % heute früh neben meinem Bett 😉

Klimawandel und Pech

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Männe war ein paar Tage bei seinen Eltern, welche in den Abruzzen leben.

Sie leben ländlich, in den Bergen, in der Nähe von Aquila.

Dort hat das Grosse Beben von 2009 und unzählige Nachbeben, mittlerer Stärke, schon grosse Schäden angerichtet. Das hat schon zur Flucht vieler Einwohner geführt. Aber der letzte Winter, hat da noch gewaltig einen Draufgesetzt. Es lagen zeitweise 3 Meter Schnee, bei jedem 2. Haus und praktisch bei jeder Scheune, brach das Dach zusammen. Die 100 jährigen im Dorf, hätten alle noch nie soviel Schnee gesehen.

Die Versicherungen, hatten das Risiko nicht genügend Rückversichert und verweigern jetzt die Zahlung. Wer sein Recht bekommen will, muss vor Gericht gehen. Und wenn man am Boden liegt und dem Staat eh nicht vertraut, ist voraussehbar was passiert.

Jetzt hat offenbar eine sehr starke Landflucht eingesetzt. Die Gegend sei richtig gehend entvölkert. Natürlich waren das jetzt zwei gemeine Katastrophen, von denen nur eine Menschgemacht war. Aber trotzdem, die Folgen der Erderwärmung rücken uns näher. Es sind nicht mehr nur die Inseln weit weg im Pazifik oder die Eisbären und Inuit in Alaska.

Unglaublich

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Ich bin viel am neues lernen, habe immer noch viele emails und Ärger mit Idioten Prozessen. Und ich arbeite auch jetzt eher 110%. ABER ich bin viel weniger müde abends, obschon ich nach der Arbeit oft noch ins Krankenhaus gehe. Heute direkt, der eiskalte Wind blies mir in den Mantel, egal, beschwingt ging ich einfach etwas schneller.

Ist das nicht herrlich?? Der Idiot hat jetzt alles am Hals, was ich schulterte. Dem gönne ich das sehr 😉

Gerührt bis zum geht nicht mehr

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Erst heute, habe ich in Ruhe die Karten und lieben Wünsche meines alten Teams, des zuständigen Business und die unzähligen Goodies, welche sie mir geschenkt haben, studiert.

Ich bin völlig hin und weg, ich denke ich werde diese Karten sorgfältig und lange aufbewahren…..und bevor ich noch völlig abhebe und rumheule, gehe ich lieber mal eine Runde zum Papi ins Krankenhaus.