Erholt

Standard

Erholt bin ich, oh ja. Viel Bewegung, an der Sonne und in der Mukibude gab es und wieder den festen Entschluss mich weiter besser abzugrenzen, NEIN zu sagen und falls es mir wieder so geht wie am Freitag, gehe ich nach Hause, ohne Rücksicht auf Meetings oder noch hochwichtige offene Arbeiten. Und ich mache alle gesetzlichen Pausen, dazu sind sie da.

Runter kommen

Standard

Heute war der wohl unproduktivste Tag seit 2 Jahren im Büro. Ich konnte nicht mehr. Auch Aufträge zum durchschauen von 2 Seiten brachten mich fast zum weinen. Ich gab die per e-mail dem Schokochef weiter, da ich ihm ja die letzten 2 Wochen auch den Arsch gerettet hatte.

Zu Hause war ich dann nur noch ein Häuffchen Elend, bis ich mich etwas hübsch machte, schöne Stiefel und Lippenstift mussten reichen und wir dann in die nahe Stadt auf ein Glas Wein fuhren. Das half enorm runter zu kommen und ich habe gefühlt nebenbei 20 Pokemons des neuen Releases gefangen. 

Euch allen wünsche ich auch ein schönes Wochenende!

Ich kann es!

Standard

Herrlich wie die Tage länger werden. Heute kurz vor Sieben Uhr pfiffen in Zürich die Vögel fröhlich um die Wette und der Himmel verfärbte sich schon rötlich. Um etwa 11 Uhr hatte ich den Task, welcher mich seit 11 Tagen zu 100% zusätzlich beschäftigte abgeschlossen. 

Es wurde zwar versucht mir noch etwas mehr davon aufzudrücken, aber nada, ich sagte laut und deutlich NEIN. 

Mit einer lieben Kollegin, machte ich rekordlange 90 Minuten Mittagspause, stand einmal 10 Minuten draussen an der Sonne und ging früh nach Hause. Das ergab sogar einen kleinen Abbau der Überstunden! 

NEIN werde ich schnell wieder gut sagen können, ich konnte das nämlich früher gut. Und irgendwann kommt dann  auch der Hunger wieder, den habe ich irgendwie auch verloren…Passt ins Bild Überlastung, sich selbst nicht mehr zu spüren…..

Na ja

Standard

Weiss auch nicht recht. Heute 9 Stunden gearbeitet mit einer Stunde Mittagspause von zu Hause aus. Business rief mit Mist Fragen an, riss mich aus der Konzentration der Riesen Stress Aufgabe, welche ich bis Freitag fertig haben muss.

Dann die Tochterfirma, zum 3. mal die oberdoofe Frage ob wir das bitte E2E auch noch testen könnten und bitte da das liefern und dort dies. Alles schon 3mal beantwortet, warum Nein und auch ab wann was dann testbar. Aber irgendwie kann man das noch so genau erklären, 2-3 Tage später kommt nochmals die gleiche Frage. Ja was denn jetzt? Soll ich zur Antwort zu denen fahren, den Kopfstand machen und aus dem Kopfstand das Gleiche nochmals erklären? Denn von Angesicht zu Angesicht bekamen sie letzte Woche die Antworten auch schon, aber normal sitzend und nicht im Kopfstand.

Dem etwas verstockten Entwickler der anrief, damit ich einem Entwickler in einem anderen Bereich etwas schreibe, nahm ich das nicht übel. Er arbeitet super, half mir auch schon, aber er ist halt scheu und manchmal etwas verstockt, nu denn, halt ein Superneard, das kommt mit einem Preis daher.

Und ich bezahle auch den Preis für die Schildbürger und mein verdammtes Pflichtgefühl. Ich habe das Gefühl ziemlich ausgebrannt zu sein.
Vielleicht merke ich es erst jetzt, wo ich Pausen mache. Keine Ahnung, eventuell geht es ja bald besser oder ich bin dann halt eine Weile krank geschrieben, hat sich genug lange angekündigt, nur hören wollte es halt keiner.

Hicks

Standard

Ja uuuuups nur kurz, sicher voller Fehler. Nur genau 8.4 Stunden gearbeitet und dazwischen 60 Minuten Pause. Aber natürlich die 8.4 Stunden wie ein Roboter schnell gearbeitet. Aber so Geil, bei Sonnenlicht aus dem Büro gelaufen, na ja es war dann eher ungeil und saukalt, aber trotzdem, der Frühling ruft schon etwas, die Tage werden länger. 

Eben mit Männe und Beluga Fondue genossen mit Weisswein, gebe mir die Kante mit dem Rest, vertrage nicht viel und nicht geeicht. Aber egal, ich feiere den 1. Tag in diesem Jahr ohne Überzeit 😉

Stockholm Syndrom

Standard

Ich traf heute Männe im Heimwärts Zug und sagte stolz. 9.5 Stunden gearbeitet, aber 30 Minuten Mittagspause gemacht, habe einmal kurz für 5 Minuten mit einer Kollegin geplaudert und zweimal kurz auf dem Telefon im Tagesanzeiger die Schlagzeilen angeschaut. Und ich war stolz auf mich, diese Pausen gemacht zu haben. Männe äusserte empört. „Du leidest an dem Stockholm Syndrom!“

Ja ich weiss, immer noch zu wenig Pausen, aber ich bin dran nicht mehr immer schneller und schneller zu arbeiten. Umlernen braucht Zeit und Nein sagen auch. Und ich arbeite NIE mehr mit starken Schmerzen oder krank, das habe ich mir versprochen. Mehr kann ich nicht machen, in dem Umfeld, es ist aber erstmals ein Anfang.

Vernunft ist die Mutter der Porzellankiste

Standard

Oder meines Rückens….So wie die Sicht auf der Piste eben war,  mit Sicht nur bis zum nächsten Schwung, macht Skifahren keinen Spass. Und so kräftig ist das Prinzessinenbein auch nicht, um bei unverhofftem Schlägen dass ohne Abflug auszugleichen. 

Aber Männe hat da weniger Mühe mit. Darum hänge ich im Berg Restaurant rum und warte bis es auch ihm reicht.  Und vielleicht verzieht sich ja der Nebel auch gelegentlich, aber Skifahren findet halt im Freien statt und hier bis auf 3000 Meter, da muss man immerauf alles gefasst sein.

Der Nebel verzog sich und ich flitzte danach mit Männe noch fast 3 Stunden am Stück die Pisten runter. Heute Nacht werde ich wohl sehr tief schlafen.